musicplayr – ein feiner Musicplayer für frei verfügbare Web-Musik

Ich hab musicplayr ausprobiert und ich muss sagen… feine Sache. Wenn du schon bei mixcloud, soundcloud und diversen musicblogs unterwegs bist, da und dort Links gesammelt hast oder sowieso jeden Tag im Netz stöberst, weil dir gerade wieder Newsletter mit Musikempfehlungen ins Haus geflattert sind, dann nimmst du einfach diesen Link und packst ihn bei musicplayr rein.

So bastelst du dir eine Playlist zusammen.

Musicplayr ist noch BETA, das heißt, es wird fleißig dran rum geschraubt und nicht jeder Klick führt zum gewünschten Ergebnis. Cool bei musicplayr ist auf jeden Fall erst mal, dass ohne Verhandlungen mit Labels und Verwertungsgesellschaften ein innovativer Musikdienst auf die Beine gestellt wurde, der abseits von On-Demand-Angeboten und Radios eine clevere Lücke gefunden hat. Diese Lücke, die auch das Angebot auszeichnet, führt einfach alles, was du im Netz magst, zu einer Playlist zusammen. Es gibt natürlich das übliche Follower und Following, was gerade bei Freunden, und die werden ganz sicher auch dazu stoßen, das Entdecken neuer Musik erleichtert.

Lustigerweise kannst du auf musicplayr per Mail nur drei Invites verschicken, aber 50 FB Freunde auf einmal einladen. Das doofe dabei: du kannst zwar im nächsten Schwung wieder 50 einladen, nur musst du dir merken, wo du beim letzten mal stehen geblieben warst. Die persönlichen Invites werden aber mehr, mit der Anzahl der geposteten Links…

Hier ist übrigens mein Account: audiobeaute.musicplayr.com

Ein musicplayr Bookmarklet für den Browser, um Titel von YouTube, SoundCloud etc. ohne manuelles Kopieren und Einfügen der URL zu importieren, wäre super praktisch, aber es geht auch so. Dadurch spült man sich auch nicht zu viel Müll in die musicplayr Playlist. Der Sammeltrieb wird eher positiv etwas aus gebremst.

Die musicplayr Playlist wird nur solange keine Lücken aufweisen, wie es die von mir vorgestellten Songs legal im Netz gibt. Werden die Links zum 404er, ist Schicht im Schacht. Abhilfe kann dadurch geschaffen werden, dass man die Songs für die musicplayr Playlist einfach hoch lädt. Die GEMA fletscht bestimmt schon die Zähne, aber auf meine Anfrage, wie das Problem umgangen wird… diese Tracks kannst nur du auf musicplayr hören und nicht mit anderen teilen. Schlaue Nummer.

Wenn du bei musicplayr den Link zu einem Musikstück bei YouTube, SoundCloud oder von einem Blog zu deinem musicplayr-Profil hinzufügst, kannst du entweder eine private oder eine öffentliche Playlist erstellen. Jedes Mal, wenn du dich einloggst, findest du auf dem Dashboard sämtliche Songs vor, die von dir abonnierte User in letzter Zeit in ihren öffentlichen Playlisten abgelegt haben.

Such dir also die Leute mit den gleichen Vorlieben und schon kann es losgehen mit dem entdecken. Da auch angezeigt wird, woher der Track stammt, kannst du auch, durch einen Klick auf der entsprechenden Seite direkt nachschauen, ob es nicht auch ein Download verfügbar ist.

Die Idee ist super, man darf nur hoffen, das dieses Start up in Eigenregie nicht von einem Klon mit finanzkräftigen Investoren überrollt wird, oder an nervigen Klagen durch GEMA oder Musikindustrie scheitert.

Oder, was auch gerade passiert… dass die Links zu Youtube und Soundcloud alle gesperrt werden müssen. Die wenigsten Plattformen wollen ja, dass man außerhalb ihres Kosmos die entsprechenden Angebote in Anspruch nimmt.

What musicplayr is

musicplayr is 4 things in 1 and the tool to administer your music bookmarks that you always wanted to have:

a database of hyperlinks referencing freely available music on the web – found, collected, aggregated and curated by users like you;

your personal digital locker, where you can upload and store your own music from your harddrive for your private and personal use in order to access it from wherever you go,

an easy to use music player, running as a software application directly in the browser of your computer, that lets you stream and play all music on the web referenced in your bookmark playlist, other users’ playlists that you follow and in your personal digital locker;

a social network for music lovers that helps you to interact with other music enthusiasts, check out what music they know and like on the web, and show them the music you like out there.

Wenn du zu ner Comic Messe gehst… zieh dich richtig an! > Cosplayer

Cosplayer: Menschen in schreiend bunten Kostümen, mit absurden Haarfarben und überlebensgroßen Spielzeugwaffen, die sich unentwegt gegenseitig fotografieren und sich in japanischem Kauderwelsch unterhalten.

Cosplay ist übrigens eine Praxis von Fans japanischer >>Comics (Manga), Trickfilme (Anime) und Videospiele. Der Anglizismus Cosplay (jap. kosupure) steht für “costume play” und meint das Verkleiden und Posieren als eine fiktive Figur. Das Motiv hierfür ist das Fandom, also die affektive und intensive Beschäftigung mit ausgewählten kommerziell produzierten Texten. (gäääähn…)

Cosplay wird hauptsächlich auf den Veranstaltungen (sog. Conventions) der Anime/Manga-Fanszene betrieben, also nicht im Alltag und in der Regel auch nicht im privaten Rahmen, sondern in der Szene-Öffentlichkeit, wie zum Besipiel Comic Messen:

cosplayers 2011 comic con 3 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 0 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 2 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 9 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 5 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 12 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 13 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
Linda le, anyone? More of the chivette HERE
cosplayers 2011 comic con 14 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 18 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 22 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 19 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 24 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 26 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)
cosplayers 2011 comic con 27 The best Cosplayers from New York Comic Con 2011 (28 Photos)

Mein MP3 Player ist ins Klo gefallen und ich habe keine Musk mehr. Was kann ich nur tun?

Letztens hatte ich schon einige Links zu Plattformen gepostet, auf denen wirklich gute Sachen in puncto MP3 zu finden sind. Der Link dazu ist HIER.

Heute gehts weiter.

1. Last.fm

Ja, Last.fm ist nicht nur ne ziemlich coole Nummer, was intelligentes Radio Streaming angeht, auf Last.fm findet sich auch eine feine MP3 Selektion zum downloaden. Damit ihr jetzt nicht lange suchen müsst:

http://www.lastfm.de/music/+free-music-downloads

2. Archive.org

Ist gut für Live Geschichten. Aller möglicher Konzert Kram, vor allem Indie Bands können hier in feiner Qualität gesaugt werden. Ist nicht mein Ding, wenn ich Musik höre, ohne auf nem Konzert zu sein, will ich auch kein Klatschen, pfeifen und Jubeln auf meiner Aufnahme.

http://www.archive.org/details/etree

3. RCRDLBL

RCRDLBL ist mein absoluter Liebling. Hier bekommt man wirklich alles, was neu, cool, hip und einfach fett ist. Früher konnte man die Sachen einfach so downloaden, heute muss man sich anmelden, aber hey das lohnt sich allemal. ihr bekommt dann newsletter zugeschickt, aus denen ihr direkt die tracks vorhören und gleich auf die festplatte sopeichern könnt. James Yuill, William Fitzsimmons und viele mehr sind hier vertreten und für den Club sind auch immer einige nette Remixe dabei. Die Serie “Tracks für den Park” besteht fast zu 80% aus Tracks von RCRDLBL.

http://www.ontai.de/2011/06/23

http://www.ontai.de/2011/06/29

http://www.ontai.de/2011/07/06

http://www.ontai.de/2011/07/12

http://www.ontai.de/2011/07/20

4. ccmixter

Die Plattform soll fett sein, für alles in Sache Remixe. Hab ich noch nicht ausprobiert, aber is ja vielleicht ne Alternative zu soundcloud.

http://ccmixter.org

 5. Epitonic

Die Page ist eine kuratierte Webseite für Musik. Frische Indie Musik wird hier vor sortiert von Nerds und ist sicher auch ein guter Weg, deine Musik für 2012 zu finden.

Epitonic

6. thesixtyone

Die Seite ist vom Aufbau meiner Meinung nach am coolsten. Du wirst nicht erschlagen von diversen Links, sondern deine Aufmerksamkeit auf jeweils einen Track gelenkt. Dazu werden comments der artists eingeblendet.

http://www.thesixtyone.com/

 

BERLINER CLUBS DANACH: “stinkend vom Schweiß und kaltem Zigarettenrauch”

Wenn die Clubs voll sind, die Discokugel flimmert und die Musik dir Gänsehaut zaubert, dann sieht für viele so das Paradies aus, aus dem man nicht mehr in die kalte Morgenwelt da draußen gestoßen werden will. Wo dir in der U-Bahn all die Leute begegnen, die zur Arbeit müssen und dir ansehen, dass du letzte Nacht Spaß hattest, viel Spaß. Und die schauen oft nicht gerade freundlich. Liegt wohl am Dauergrinsen und am Körpergeruch. So sind „After Hour“ Clubs entstanden. Reine Notwendigkeit. Verlängerung des Wochenendes.

Nur die Leute aus dem Nachtleben, die auch in den Clubs jobben… als Barkeeper, Türsteher oder Deejay, wissen, wie häßlich und abstoßend diese „Tempel der Nacht“ leer aussehen bei grellem Putzlicht und Tageslicht stinkend vom Schweiß und kaltem Zigarettenrauch. Manchmal auch die armen Seelen, die irgendwo in einer dunklen Ecke gerade wieder aufwachen, aber das ist ein anderes Kapitel. Der Trick ist einfach das bunte Licht.

Andre Giesemann hat das in seiner Serie “Vom Bleiben” in beeindruckenden Bildern festgehalten:

GOLDEN GATE

MARIA AM OSTBAHNHOF

RAW TEMPEL

RECHENZENTRUM

TAPE

TRESOR

MORLOX

andregiesemann.com

Liquid Sky

Liquid Sky ist ein Science-Fiction-Film des russischstämmigen Regisseurs Slava Tsukerman, der im Jahr 1982 erstmals auf dem Montréal World Film Festival gezeigt wurde, in West-Deutschland war er erstmals am 14. Oktober 1983 zu sehen. Der Film wurde in New York City gedreht und produziert.

Der Film gilt als Kultfilm und als einer der letzten Midnight Movies. Die Co-Autorin Anne Carlisle schrieb im Jahr 1987 einen Roman nach dem Film. Der Film hatte ein Budget von 500.000 Dollar und wurde in einem New Yorker Loft in Greenwich Village gedreht, welches auch im Film den Handlungsort darstellt. Ein wesentliches Gestaltungselement des Filmes ist seine der New-Wave-Ära entsprechende Ästhetik, vor allem die der Kostüme und des Soundtracks, der aus minimalistischer Synthesizermusik besteht. Gerade diese Ästhetik ist mit der Rezeption des Filmes untrennbar verbunden….

OK, soweit so gut… im JAHRE 2011 passierte das:

Liquid Skies from Annis Naeem on Vimeo.

Directed by: Annis Naeem
Written, Produced, Animated, Illustrated, Sound Design, Edited by: Annis Naeem
annisnaeem.com

Music credits:
Two Fingers – Fool’s Rhythm
Written by Amon Tobin
Published by Just Isn’t Music
(P) Ninja Tune 2010
Licensed courtesy of Ninja Tune

Liquid Skies is the story of an astronaut hurtling across the universe–past suns you and I may never glimpse, yet fighting battles we may all face ourselves one day.

“This is my student short film at Art Center College of Design. It is my first big attempt at animating or doing something at this scale and finish. This is part of a broader story that I am working on, following an astronaut across the suns of many galaxies. I hope to share it with the world in the next year.