21.11. CONRAD BAUER. STREET PHOTOGRAPHY. VERNISSAGE @ JUNGBUSCH

conrad-bauer

START 19:00

Jungbusch Berlin
Weserstrasse 16, 12047 Berlin

PHOTOGRAPHS. FUCKED UP FRIDAY. VODKA. BEER. MUSIC. FRIENDS. BERLIN.

Since quite some time, he’s been searching out the streets of Berlin and countless other places for his subjects. These pictures just happened by themselves. Conrad was lucky to be there with his keen eye to find and capture the raw and intensive moments that our culture has to offer nowadays.

With his second solo-exhibition, viewers will be given the chance to take a glimpse at the variety and easily unnoticed aspects that our environment has to offer, all captured from Conrad’s own unique perspective.

Jungbusch Berlin presents Conrad Bauer’s Street Photography 21.11-03.12.2014

21.11. M I C R O W O R L D S by DORIS HANSEN @ SOMA

microworlds

MICROWORLDS – DORIS HANSEN

Start: 19 Uhr
S0MA
liegnitzer str 34, 10999 Berlin

The swaying of the viewer – Doris Hansen’s microworlds All concepts and realizations of Berlin-based artist Doris Hansen rely on the meta-idea of microworlds. She gives them shape in installations, reliefs, objects, and drawings, which are extraterrestrial visions of our future.

The realizations are made of materials that are as far from nature as possible, like styrofoam, an invisible spatial skeleton covered by synthetic fabrics. In recent years the artist has incorporated scans of digitally colored pencil drawings and large reliefs into the microworlds. In current projects, Doris Hansen combines her characteristic highly tactile soft materials with optical elements: She increasingly experiments with LEDs casting changing artificial light and with worlds erected under acrylic glass covers like miniature hemispheres. The transparency of these object membranes as well as of the windows where Doris Hansen’s installations can regularly be seen particularly emphasize the difference between this other space and our own. The observer’s view through this membrane fits the idea of a space that will never fully disclose itself to us all too well, because it escapes our imagination and leads us back to the concrete materiality of the pieces.

Doris Hansen draws inspiration from microbiology, medieval world views, and especially comic books and science fiction from the 1950s to 1970s. So the microworlds can also be read as fictional worlds: We share Flash Gordon’s or Barbarella’s vision of the now from many decades ago, making us smile because everything has turned out so differently. However, they are also – and maybe above all – perfect worlds, not wanting to reveal, even downright disguising their manual production process as if they were not in fact elaborately handcrafted but industrially manufactured and machine-made.

Doris Hansen creates multicolored, attractive, queer worlds in which she accomplishes a deconstruction of the binary gender system, emphasized by her choice of materials and production technique: Styrofoam as a construction material attributed with masculinity is literally overlaid by colors, fabrics and floral motifs with feminine connotations, deconstructing the concept of male/female, homo/hetero as merely cultural and increasingly obsolete assignations: tertium datur. The microworlds’ plasticine inhabitants are genderless.
On a symbolic level, the microworlds are perceived as contradictory. The viewer feels attracted to their incredible material presence, but at the same his/her thoughts keep rebounding on the utopias referenced. We seem suspended in a precarious balance that starts to sway the longer we are exposed to the worlds, and which, in spite of – or maybe because of – the amazing aesthetics of artificiality, causes a feeling of uneasiness in us. Because what do these worlds refer to? They always refer to ourselves as well, pointing out empty spaces in our imagination, in our future.

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Blow Up . Antonionis Filmklassiker und die Fotografie @ C/O Berlin im Amerika Haus ab Januar 2015

C/O Berlin präsentiert vom 24. Januar bis 5. April 2015 die Ausstellung Blow Up . Antonionis Filmklassiker und die Fotografie. Die Eröffnung findet am Freitag, den 23. Januar 2015, um 19 Uhr im Amerika Haus in der Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, statt.

„Eine Wahrheit, die lediglich meine Wahrheit ist, ist somit nicht die Wahrheit.“ Julio Florencio Cortázar

Swinging London, Mitte der 1960er Jahre, Popkultur und cooler Hedonismus. In einer Welt von hektisch-schriller Oberflächlichkeit meint der Modefotograf Thomas, zufällig etwas Unfassbares mit seiner Kamera festgehalten zu haben – einen Mord im Park am hellichten Tag. Jedoch verschwindet erst die Leiche, dann seine vermeintlichen Beweisfotos. Ist das Verbrechen letztendlich nur Ergebnis seiner Einbildung? Seine fotografischen Bilder funktionieren nicht als Beleg für Realität, nur als Indiz. Wie nutzlos ist aber das Wissen des Fotografen, wenn er es nicht mit anderen teilen kann? So erweist sich Michelangelo Antonionis filmisches Meisterwerk als Kriminalfall ohne Beweise, als Puzzle ohne Lösung.

Oft als milieukritischer Popfilm interpretiert, ist „Blow Up“ jedoch weit mehr als ein soziokulturelles Dokument, in dem die Bilder die sich entfaltende Handlung stützen. Er ist eine vielschichtige visuelle Reflexion über die mechanisch abbildenden Medien Fotografie und Film. Hier gibt die Kamera nicht nur die Realität wieder, sondern lässt in ihrer Anwendung selbst eine neue Welt entstehen – subjektiv, nicht allgemein verortbar. Was ist Abbild, was Trugbild? Erst durch seine Perzeption konstituiert sich eigentlich alles Sein. Michelangelo Antonioni entlarvt Realität und Wahrheit als Produkt von Irrtum und Einigung – also einer grandiosen gemeinschaftlichen Illusion und Manipulation. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen.

Michelangelo Antonioni hat „Blow Up“ 1966 produziert; sein Befund über die menschliche Wahrnehmung und sein Verhältnis zur Realität jedoch ist auch in der heutigen Welt der Massenmedien und digitalen Distribution von größter Aktualität. Inhaltlich und formal bietet der Film zahlreiche neue Ansatzpunkte und Themen, die in der Ausstellung analysiert und durch unterschiedliche Medien verdeutlicht werden. Erstmals werden in Form von sieben thematischen Schwerpunkten Fotografien, Filme und Videoinstallationen gezeigt, die sich in verschiedener Hinsicht als charakteristisch für Michelangelo Antonionis Film erweisen und darüber hinaus wesentliche künstlerische Positionen der Foto- und Kunstgeschichte verdeutlichen – von Voyeurismus über Sozialreportage und Modefotografie bis hin zu Medienreflexion. Unter den ausgestellten Fotografen finden sich dementsprechend so wesentliche Künstler wie David Bailey, Ron Galella, Terence Donovan, Richard Hamilton, John Hilliard, Hiroshi Sugimoto, Don McCullin, Cecil Beaton, Ian Stephenson, John Stezaker, Arthur Ewans, Alicia Kwade u.v.m.

Auch wird anhand ausgewählter Werke das Verhältnis von bewegtem Film und statischer Fotografie und und deren unterschiedliche Wirkungsweisen dargestellt. Denn Michelangelo Antonioni bricht mit den vertrauten narrativen Mustern des Films, die Handlung von „Blow Up“ scheint sich fragmentarisch zu entwickeln – wie bei einer Dia-Show. So setzt sie sich fast assoziativ zusammen und offenbart die Prinzipien medialer Selbstreflexivität und Gleichzeitigkeit. Zudem verzichtet der Regisseur auf eine eindeutige inhaltliche Gewichtung – ohne klare semantische Verbindung folgt Triviliales unmittelbar Spektakulärem. Insgesamt ist nicht der Plot wichtig, sondern jedes einzelne Detail. In dieser antizipierten Postmodernität muss der Betrachter Bedeutung und Sinnhaftigkeit, also Relevanz, selbst konstruieren.

In „Blow Up“ kommuniziert Michelangelo Antonioni stark über Referenzen, Zitate, Sympole, Bild-Kompositionen und Anspielungen. Zahlreiche Werke der Ausstellung ermöglichen einen pointierten Querschnitt durch unterschiedliche künstlerische Strömungen der 1950er- und 1960er Jahre und dokumentieren die Wechselwirkung von Film und damaliger Kunst und Gesellschaft. Zusätzlich werden auch zeitgenössische Arbeiten präsentiert, die die Zeitlosigkeit und Modernität von Michelangelo Antonionis Bildsprache demonstrieren.

Die Ausstellung wurde von C/O Berlin, der Albertina Wien und dem Fotomuseum Winterthur gemeinsam entwickelte und produziert. C/O Berlin zeigt sie als einzige Station in Deutschland. Die Ausstellung umfasst ca. 250 Fotografien und Ausschnitte aus “Blow Up” sowie ergänzende Film- und Videoinstallationen. Begleitet wird die Ausstellungen durch ein Filmprogramm sowie einen Katalog, der im Verlag Hatje Cantz erschienen ist. Im Februar 2015 veranstaltet C/O Berlin ein umfangreiches Symposium.

Blow Up
Antonionis Filmklassiker und die Fotografie

Ausstellung 24. Januar bis 5. April 2015
Eröffnung Freitag, den 23. Januar 2015 . 19 Uhr
Künstler David Bailey, Ron Galella, Terence Donovan, Richard Hamilton, John Hilliard, Hiroshi Sugimoto, Don McCullin, Ian Stephenson, John Stezaker, Alicia Kwade, Arthur Ewans, Cecil Beaton u.a.

Öffnungszeiten täglich . 11 bis 20 Uhr
Eintritt 10 Euro . ermäßigt 5 Euro

Ort C/O Berlin im Amerika Haus
Hardenbergstraße 22-24 . 10623 Berlin

HOLY HEIMAT – Friedrichshain bekommt seinen ersten Weihnachtsmarkt!

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Nicht erst seit der Öffnung der Mauer sehnt sich Friedrichshain nach einem Weihnachtsmarkt. Wer in diesem Bezirk oder in den angrenzenden Bezirken in der Vorweihnachtszeit ein dringendes Bedürfnis nach Glühwein und weihnachtlichem Hüftgold hatte, der musste schon ein paar Kilometer ins Zentrum reisen, wo den Friedrichshainer und seine Freunde allerdings Kirmes und Touristenfallen erwarteten.

Damit ist jetzt Schluss.

In der Neuen Heimat, die sich vor allem mit dem Berlin Village Market, dem hippen, aber zwanglosen sonntäglichen Get-Together mit einer Weltauswahl an Streetfood, kühlen Drinks, heißer Musik und einem Publikumsspektrum von der tätowierten Szenemutti bis zum Gentrifizierungsclan einen Namen machte, entsteht in der Vorweihnachtszeit ab dem 1. Adventswochenende ein Weihnachtsmarkt, der sowohl in als auch um die Hallen herum stattfinden wird.

Wer hier kreischende Fahrgeschäfte und deren schlechtgelaunte Betreiber, fettschwimmende Schwenkpfannen, kitschige Lebkuchenherzen und Fast-Food-Massaker erwartet, der liegt falsch. HOLY HEIMAT knüpft an den Erfolg des Berlin Village Market an und präsentiert sich als ein bunter, kosmopolitischer, liebevoll gestalteter und qualitativ hochwertiger Streetfood-Weihnachtsmarkt, dessen Mittelpunkt die Eisbahn bildet.

Glühwein, Maronen, heiße weihnachtliche Cocktails und andere Produkte stammen nicht aus industrieller Großfertigung, sondern werden in eigener Produktion für den Markt hergestellt.

Durch das gemischte Konzept von Drinnen und Draußen entsteht ein weihnachtliches Abenteuer mit Überraschungen für Kinder und Erwachsene, wie z.B. Märchenlesungen und Plätzchenbäckerei für die Kleinen, Konzerte und Parties für die Großen. Ein Abenteuer, das auch zwischen den Tagen bzw. bis und an Silvester zum fröhlichen Feiern, Speisen, Trinken und Spaß haben einlädt.

Für den Kiez, für Berlin.

27.11.2014 – 21.12.2014
und
27.12.2014 – 31.12.2014

jeweils Donnerstag bis Sonntag
Donnerstag / Freitag: 15 – 24 Uhr
Samstag / Sonntag: 12 – 24 Uhr
Special-Events wie Konzerte & Parties bis nach 24 Uhr

HOLY HEIMAT
Weihnachtsmarkt in der Neuen Heimat
Revaler Str. 99 / Ecke Dirschauer Str.
10245 Berlin

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9.11. MUSIC & FOOD from 19.00 @ Hungriger Geist

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Hungriger Geist is a new art project space in Berlin. At HG, we don’t only focus on art but also on food and healing. Our chef Nicholas Petrucci has been trained by Hiroshi Hyashi, master japanese chef in areas of whole foods cuisine. Our bar offers Gin Tonic with handmade tonic water!

Now we continue to set-up the space! Following the amazing opening we had last weekend with beyond others Sculpture or Kahn of Finland and the Full Moon celebration with healing sound, super power soups and moon balls, we have this weekend:

SATURDAY from 19.00 MUSIC & FOOD

Menu with
– Geist bowls with lamb or vegan
– Vegan Tacos
– Marc Harwood for a live performance

Mark Harwood is a writer, publisher and musician recording as Astor. His works encompass a wide variety of sources and techniques as a means of exploring audio that rubs shoulders with narrative, the visual and the hallucinogenic. Astor has two LP’s out, ‘Alcor’ and ‘Inland’ on Kye records (USA). He also runs Penultimate Press which has released Dennis Johnson’s ‘lost’ minimalist masterpiece ‘November’ alongside four books by Graham Lambkin and records by Henning Christiansen, Jacques Brodier, Matthew P.Hopkins and others.

Every Saturday, we will have a brunch starting next week!

SUNDAY 9.11.14 from 17.00 SALON

Traditional Irish stew
Tarot reading with John
Literary session about death and resurrection, bring your texts!!

Hungriger Geist is the sister project from Apiary studio in London.

Hungriger Geist
Pannierstrasse 40
12043 Berlin

Opening hours from next week
Wed – Sun 12.00 – 02.00

Kranichmarkt Bilderserie

Die Leudde vom Klunkerkranich veranstalten diesen Herbst wieder viele Maerkte im Herbst und Winter 2014. Der hoechste Markt der Stadt erwartet euch auf dem Parkdeck der Neukoelln Arcaden mit bestem Blick ueber die funkelnden Haeuser. Ihr wisst ja, es wird kalt, und man ruckt zusammen, man moechte troedeln und Gluehwein trinken. Der Flohmarkt startet am 9.11., danach folgen Foodmarkt und Weihnachtsmarkt. Svea Poestges hat dazu eine sehr schöne Bilderserie gemacht. Alle Daten zu den Märkten findet Ihr unter den Bildern.

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Daten:

9.11. / 16.11. / 22.11. Flohmarkt
28.11. / 5.12. / 12.12. / 19.12. Foodmarkt
29. & 30.11. / 6. & 7.12. / 13. & 14.12. / 20. & 21.12. Weihnachtsmarkt

Oeffnungszeiten und Marktbeginn:

Freitag um 10 Uhr, ab 16 Uhr beginnt der Markt
Samstag um 10 Uhr, ab 12 Uhr beginnt der Markt
Sonntag um 12 Uhr, und um 12 beginnt der Markt

Anmeldungen an:
markt@klunkerkranich.org

Ausstellung Blow Up im C/O Berlin – 24. Januar bis 5. April 2015

C/O Berlin präsentiert vom 24. Januar bis 5. April 2015 die Ausstellung Blow Up . Antonionis Filmklassiker und die Fotografie. Die Eröffnung findet am Freitag, den 23. Januar 2015, um 19 Uhr im Amerika Haus in der Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin, statt.

„Eine Wahrheit, die lediglich meine Wahrheit ist, ist somit nicht die Wahrheit.“ Julio Florencio Cortázar

Swinging London, Mitte der 1960er Jahre, Popkultur und cooler Hedonismus. In einer Welt von hektisch-schriller Oberflächlichkeit meint der Modefotograf Thomas, zufällig etwas Unfassbares mit seiner Kamera festgehalten zu haben – einen Mord im Park am hellichten Tag. Jedoch verschwindet erst die Leiche, dann seine vermeintlichen Beweisfotos. Ist das Verbrechen letztendlich nur Ergebnis seiner Einbildung? Seine fotografischen Bilder funktionieren nicht als Beleg für Realität, nur als Indiz. Wie nutzlos ist aber das Wissen des Fotografen, wenn er es nicht mit anderen teilen kann? So erweist sich Michelangelo Antonionis filmisches Meisterwerk als Kriminalfall ohne Beweise, als Puzzle ohne Lösung.

Oft als milieukritischer Popfilm interpretiert, ist „Blow Up“ jedoch weit mehr als ein soziokulturelles Dokument, in dem die Bilder die sich entfaltende Handlung stützen. Er ist eine vielschichtige visuelle Reflexion über die mechanisch abbildenden Medien Fotografie und Film. Hier gibt die Kamera nicht nur die Realität wieder, sondern lässt in ihrer Anwendung selbst eine neue Welt entstehen – subjektiv, nicht allgemein verortbar. Was ist Abbild, was Trugbild? Erst durch seine Perzeption konstituiert sich eigentlich alles Sein. Michelangelo Antonioni entlarvt Realität und Wahrheit als Produkt von Irrtum und Einigung – also einer grandiosen gemeinschaftlichen Illusion und Manipulation. Wir sehen nur das, was wir sehen wollen.

Michelangelo Antonioni hat „Blow Up“ 1966 produziert; sein Befund über die menschliche Wahrnehmung und sein Verhältnis zur Realität jedoch ist auch in der heutigen Welt der Massenmedien und digitalen Distribution von größter Aktualität. Inhaltlich und formal bietet der Film zahlreiche neue Ansatzpunkte und Themen, die in der Ausstellung analysiert und durch unterschiedliche Medien verdeutlicht werden. Erstmals werden in Form von sieben thematischen Schwerpunkten Fotografien, Filme und Videoinstallationen gezeigt, die sich in verschiedener Hinsicht als charakteristisch für Michelangelo Antonionis Film erweisen und darüber hinaus wesentliche künstlerische Positionen der Foto- und Kunstgeschichte verdeutlichen – von Voyeurismus über Sozialreportage und Modefotografie bis hin zu Medienreflexion. Unter den ausgestellten Fotografen finden sich dementsprechend so wesentliche Künstler wie David Bailey, Ron Galella, Terence Donovan, Richard Hamilton, John Hilliard, Hiroshi Sugimoto, Don McCullin, Cecil Beaton, Ian Stephenson, John Stezaker, Arthur Ewans, Alicia Kwade u.v.m.

Auch wird anhand ausgewählter Werke das Verhältnis von bewegtem Film und statischer Fotografie und und deren unterschiedliche Wirkungsweisen dargestellt. Denn Michelangelo Antonioni bricht mit den vertrauten narrativen Mustern des Films, die Handlung von „Blow Up“ scheint sich fragmentarisch zu entwickeln – wie bei einer Dia-Show. So setzt sie sich fast assoziativ zusammen und offenbart die Prinzipien medialer Selbstreflexivität und Gleichzeitigkeit. Zudem verzichtet der Regisseur auf eine eindeutige inhaltliche Gewichtung – ohne klare semantische Verbindung folgt Triviliales unmittelbar Spektakulärem. Insgesamt ist nicht der Plot wichtig, sondern jedes einzelne Detail. In dieser antizipierten Postmodernität muss der Betrachter Bedeutung und Sinnhaftigkeit, also Relevanz, selbst konstruieren.

In „Blow Up“ kommuniziert Michelangelo Antonioni stark über Referenzen, Zitate, Sympole, Bild-Kompositionen und Anspielungen. Zahlreiche Werke der Ausstellung ermöglichen einen pointierten Querschnitt durch unterschiedliche künstlerische Strömungen der 1950er- und 1960er Jahre und dokumentieren die Wechselwirkung von Film und damaliger Kunst und Gesellschaft. Zusätzlich werden auch zeitgenössische Arbeiten präsentiert, die die Zeitlosigkeit und Modernität von Michelangelo Antonionis Bildsprache demonstrieren.

Die Ausstellung wurde von C/O Berlin, der Albertina Wien und dem Fotomuseum Winterthur gemeinsam entwickelte und produziert. C/O Berlin zeigt sie als einzige Station in Deutschland. Die Ausstellung umfasst ca. 250 Fotografien und Ausschnitte aus “Blow Up” sowie ergänzende Film- und Videoinstallationen. Begleitet wird die Ausstellungen durch ein Filmprogramm sowie einen Katalog, der im Verlag Hatje Cantz erschienen ist. Im Februar 2015 veranstaltet C/O Berlin ein umfangreiches Symposium.

Blow Up
Antonionis Filmklassiker und die Fotografie

Ausstellung 24. Januar bis 5. April 2015
Eröffnung Freitag, den 23. Januar 2015 . 19 Uhr
Künstler David Bailey, Ron Galella, Terence Donovan, Richard Hamilton, John Hilliard, Hiroshi Sugimoto, Don McCullin, Ian Stephenson, John Stezaker, Alicia Kwade, Arthur Ewans, Cecil Beaton u.a.

Presseführung Freitag, den 23. Januar 2015 . 11 Uhr

Öffnungszeiten täglich . 11 bis 20 Uhr
Eintritt 10 Euro . ermäßigt 5 Euro

Ort C/O Berlin im Amerika Haus
Hardenbergstraße 22-24 . 10623 Berlin

21.11. Berlin Wonderland // What we found and what we lost

Berlin Wonderland

Freitag, 21. November um 17:00

Radialsystem V
Holzmarktstraße 33, 10243 Berlin

The 1990’s was a legendary decade in Berlin – abandoned department stores and apartments, empty stores and factories were discovered and occupied by space pioneers and creative people from all around the world. RADIALSYSTEM V pays tribute to these years with a ‘long night’ of pictures, films and a discussion round with protagonists of this exciting pivotal period.

Filmbeiträge: Klaus Tuschen und Marco Wilms
Diskussion: mit Tim Renner, Dimitri Hegemann, Christoph Langscheid, Steffi Lotta, Christoph Klenzendorf, Jutta Weitz, Brad Hwang und Francesca Miazzo
Moderation: Jochen Sandig und Chris Keller
Installation: Brad Hwang
Videoinstallation: Manuel Zimmer – AK Kraak
DJ: ED 2000

1990 beginnen in Berlin die legendären und wilden “Neunziger” – die historische Stunde Null für die Entwicklung zu einer weltoffenen, vielfältigen und hybriden Stadt: Direkt nach dem Fall der Mauer vor 25 Jahren erfindet sie sich vor allem in Berlin-Mitte neu. Verlassene Kauf- und Wohnhäuser, leere Geschäfte und Fabriken werden von Raumpionieren und Kreativen aus der ganzen Welt entdeckt, vor dem Abriss bewahrt und neu “beseelt”, in Kunsthäuser, Theater, Galerien, Projekträume und Clubs verwandelt. Die alten Grenzen sind über Nacht verschwunden, und für eine kurze Zeit des Übergangs wird auch Berlin selbst zur Stadt der grenzenlosen Möglichkeiten. Die Wirkung dieser intensiven Epoche einer neuen “Gründerzeit” von einer halben Dekade, in der die Besetzung und Zwischennutzung von Räumen einen unglaublichen Ideenreichtum hervorbrachte, hält bis heute an. Dennoch konnten sich viele der Neugründungen nicht halten. Immer wieder sind legendäre Orte gefährdet und ringen um ihre Zukunft. Berlin steht erneut an einem Wendepunkt. Vor 25 Jahren hieß es im Tacheles “Die Ideale sind ruiniert, retten wir die Ruine.” Jetzt stellt sich die Frage, was bleibt: Die Ruinen sind erhalten, wie retten wir die Utopien?

Einige Macher dieser Zeit des Aufbruchs wagen einen Blick zurück nach vorn: Das RADIALSYSTEM V widmet dem Thema eine lange Nacht mit Filmbeiträgen von Klaus Tuschen und Marco Wilms und einer Diskussionsrunde mit Protagonisten dieser aufregenden Gründerzeit mit den Fragen: Was können wir für die aktuelle Stadtentwicklung und eine neue Liegenschaftspolitik daraus lernen? Gibt es neue Eigentumsmodelle? Wie können Politik, Verwaltung und Initiatoren noch besser und transparenter zusammenarbeiten, welche Rolle können dabei Stiftungen als gemeinnützige Träger spielen?

Das Programm des Abends wird von Anke Fesel, Chris Keller und Jochen Sandig kuratiert. Fesel und Keller sind Herausgeber des Buches “Berlin Wonderland – Wild Years Revisited”, das beim Gestalten Verlag erschienen ist. In einer Ausstellung im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie sind ausgewählte Bilder des Fotobands vom 16. Oktober bis 22. November im Gestalten Space zu sehen. Jochen Sandig ist Mitbegründer des Tacheles, der Sophiensæle und des RADIALSYSTEM V sowie des Künstlerensembles Sasha Waltz & Guests.

Programm
17 Uhr: Einlass
17.30 Uhr: Kurze Ausschnitte aus den Filmbeiträgen zur Einstimmung auf die Diskussion
18 Uhr: Diskussion “Räume für Träume”
20 Uhr: Filmbeitrag “Aufgestanden in Ruinen” von Klaus Tuschen
22 Uhr: Filmbeitrag “Mittendrin” von Marco Wilms
anschließend Party mit DJ ED 2000
Saal:
Videoinstallation: Manuel Zimmer – AK Kraak
Installation: Brad Hwang
Performance: Marva Maschin Klan
Party mit DJ ED 2000
Foyer:
Ausstellung Berlin Wonderland

29.11. DaWanda Designmarkt in Berlin

 

DaWanda Designmarkt in Berlin

Von 29. November um 12:00 bis 30. November um 18:00

Alte Münze Berlin
Molkenmarkt 2, 10179 Berlin

Zum dritten Mal öffnet der DaWanda Designmarkt am 29. und 30. November seine Tore und bietet Euch in der Alten Münze in Berlin die Möglichkeit, nach einzigartigen Produkten und Weihnachtsgeschenken zu stöbern.

Die Hauptstadt ist mit dieser speziellen Location in Mitte das richtige Pflaster, um in vorweihnachtliche Stimmung zu kommen. 130 Designer werden ihre selbstgemachten Produkte aus den Kategorien Accessoires, Mode, Taschen, Baby & Kind, Wohnen und Vintage präsentieren. Tolles Essen, Kinderbetreuung, DIY-Area und weitere Überraschungen warten auf Euch und Eure Freunde. Am Samstag stehen Euch die Türen von 12-20 Uhr und am Sonntag von 10-18 Uhr offen. Also kommt vorbei und erlebt die Kombination aus einer geschichtsträchtigen Location und den liebevollen Produkten unserer Designer.

EXHIBITION: CONTAINER ARCHITECTURE 9.11 – 19.12 @ PLATOON KUNSTHALLE Berlin

EXHIBITION-CONTAINER-ARCHITECTURE

PLATOON KUNSTHALLE Berlin
Schönhauser Allee 9, 10119 Berlin

Container Architecture Exhibition
vernissage: SAT 8 NOVEMBER / 20:00 with a DJ set by Lucas Adrian, www.soundcloud.com/lucas-adrian-2

exhibition is running until FRI 19 DECEMBER.
you can see the exhibition from MON – SAT between 12:00 and 20:00, except on the days when there are other events at PLATOON KUNSTHALLE, so always check www.kunsthalle.com/berlin for exact dates.

the Container Architecture Exhibition is the world’s first of its kind. offering an insight into one of architecture’s youngest branches, it showcases the most high-profile realized ISO-container projects from all over the globe and clearly demonstrates the wide variety of uses containers can be put to.

this includes temporary constructions, public buildings, housing arrangements and everything in between. the exhibit asserts that quality architecture does not precondition what you build with but how. several of the presented projects rank among top notch architecture achievements, having received world renowned awards.

aside from displaying the selected projects, the exhibit also presents the general features and characteristics of container architecture and thus introduces the concept to people who see it there for the first time. and for those that feel creative, there is a DIY container architecture workshop, where visitors can play with 1:50 scale model containers and assemble architecture themselves.

the timing of this exhibit could not be better, since the current economic crisis calls for a reassessment of several areas of society, including culture&living. container architecture is an alternative approach to prefabricated building, it is quick to setup and low-cost, and offers custom, eco-friendly solutions. the presented projects are mainly from recycled containers assembled with low noise pollution and minimum site impact, which is why we speak of eco friendly construction.

the exhibit features: MMW Architects (Norway), Shigeru Ban Architects (Japan), Will Alsop Design Ltd. (UK), Phooey Architects (Australia), AFF Architekten (Germany), Spillmann-Echsle (Swiss), Lot-Ek (USA), Knock.Se (Sweden), Hybrid (USA), DeMaria Design Associates (USA), Adam Kalkin (USA), Nicholas Lacey & Partners (UK), HVDN Architecten (Netherlands), MVRDV (Netherlands), Pierre Morency Architecten (Canada), Platoon (Germany), Luc Deleu (Belgium), Spillmann-Felser (Swiss), Jure Kotnik (Slovenia).

the exhibition was put together by Jure Kotnik, architect and editor of best selling Container Architecture monograph. the exhibition was firstly exposed at Ljubljana’s Museum of Architecture and design and received wide public and media attention, after its closing in Ljubljana it toured Paris, Seattle, Le Havre etc.

Polish Urban Art | Polnische Wander-Gruppenausstellung im Urban Spree am 13. November

Im Urban Spree gibt es wieder eine neue Street Art Ausstellung. Diesmal wird auf Polen zurück gegriffen. Die besten Künstler der polnischen Street Art Szene unter anderem MC CITY, ETAM CRU, ROBERT PROCH, CHAZME, CZARNOBYL sind dafür am Start. POLISH URBAN ART, die von der polnischen Galerie Brain Damage kuratierte Ausstellung, ist eine Wander-Gruppenausstellung, die in ganz Europa umherzieht.

1. Przemysław ‚Sainer‘ Blejzyk & Mateusz ‚Bezt‘ Gapski (Etam Cru), „Moonshine“, 30×40 cm., Giclee Print, 2013.
2. Daniel ‚Chazme‘ Kaliński, „Megapolis: Above v.2“, 100×70 cm., Silk Screen Print on Paper, 2013.
3. Mariusz ‚M-City‘ Waras, „Tall Ships“, 2013, 50×74 cm, 4 colour Silk Screen Print, 2013.
4. Kamil Kuzko, „Plans“, 120×150 cm., Oil on Canvas, 2011.

Paris – Berlin – Batumi – Lwiw – Kiew – Minsk – Warschau – Lublin – Stockholm!
Jahr für Jahr kann man das stets wachsende Phänomen von polnischer Urban Art beobachten. Polnische Künstler sind nicht nur in der Szene weltweit anerkannt worden – darüber hinaus haben sie einen eigenen, einzigartigen und charakteristischen Style herausgearbeitet. Auf der einen Seite ist es ein Style, der den besten Vorbildern und Errungenschaften in der polnischen gegenwärtigen Kunst folgt. Auf der anderen Seite, kommt er manchmal als Ausstrahlung der kompromisslosesten Form der Straßenkunst vor, nämlich Graffiti Writing.
Polish Urban Art hat zum Ziel die Präsentation und Förderung der polnischen Straßenkunst in ganz Europa – in einer komprimierten Form. Es werden Murals von polnischen Künstlern in Batumi und Lwiw entstehen. Es wird eine Ausstellung in Kiew und Minsk eröffnet, wo die polnische Urban Art der vergangenen 60 Jahren präsentiert wird. Zum Abschluss des Projektes organisieren wir Ausstellungen und Diskussionsforen in den für europäische Street Art und Graffiti wichtigsten Hauptstädten: Berlin, Paris, Stockholm. Die Zusammenfassung des gesamten Projektes findet in der Brain Damage Galerie statt.
Während der Ausstellung werden Werke von wichtigsten polnischen Künstlern aus dem Urban Art Bereich in Szene gesezt, u.a. AUTONE, CHAZME, CZARNOBYL, ELOMELO, ETAM CRU, KAMIL KUZKO, MAT, M-CITY, NAWER, PENER, PROEMBRION, PEPE, ROBERT PROCH, PAWEL RYZKO, SEPE, SZCZERBAK, URAN, ZBIOK uvm.
Außerdem versuchen wir Evolution der Kunst auf polnischen Straßen vorzustellen, die mit einmaligen Bildausschnitten von Edward Hartwig ausgeht und mit großformatigen Werken der letzten Monaten abgeschlossen wird.
Die Präsentation wird durch eine Story über die Entwicklung von Street Art in Polen ergänzt, indem wir ihren besonderen Fall unter dem aussagekräftigen Titel „Graffiti Goes East“ aufzeigen.

Polish Urban Art im Urban Spree
Eröffnung | 13. November |18:00
Ausstellungsdauer | 14. – 16. November
Dienstag-Sonntag | 12:00 – 19:00
Freier Eintritt

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Wunderbare Welt der Kleinwagen: Skodas neuer Fabia

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Der einzige, mich wirklich vom Design her ansprechende Kleinwagen in den letzten Jahren war der Skoda Fabia. Ich mochte immer diese Form des unteren schnittigen Teils, kombiniert mit diesem geradezu hochbeinigen Aufsatz. Das gab der Karosse einen irgendwie beschwingten britischen Stil.

Vor allem die Kombination mit dem Cassis in Russischgrün und weißem Dach fand ich ziemlich schick. Die Idee wurde dann von anderen Herstellern aufgegriffen und ist grad voll im Trend. Der Skoda Fabia hat zudem, wie alle Kleinwagen, ein Fließheck, (noch dazu den größten seiner Klasse) was ihn super praktisch für unsere Open Airs macht. Soundsysteme mit zwei Bässen und dazu zwei Tops passen zusammen mit 1210ern locker rein. Vor allem, wenn man nach Partys das Equipment wieder nachhause bekommen muss, denn das ewige Transportieren mit Mietwagen ist einfach nur nervig. Der Skoda Fabia war auch eines der wenigen Konsumprodukte, über dessen Anschaffung ich mir mal mit der besten Ehefrau der Welt ohne längere Diskussionen einig war. Selbst bei der Farbwahl gab es einen einhelligen Konsens.

Nun gibt es ab dem 15. November einen neuen Fabia im Handel. Innen wird etwas geräumiger als bisher. Und mit mehr Kopffreiheit, was ich als 1,88 Meter großer Mensch sehr begrüße, sowie mehr Platz für Gepäck, was meine 1,55 große beste Ehefrau der Welt sehr begrüßt. Obwohl die meisten Menschen ihr Auto sicher eher nach Design Vorlieben aussuchen, auch ich zähle dazu, sind doch einige technische Neuerungen im Skoda Fabia verbaut, die ich hier nicht unerwähnt lassen will.

Der neue SKODA Fabia: Cleverer Kleinwagen mit innerer Groesse

Erstmals in einem Skoda kommt die MirrorLink[TM]-Technik zum Einsatz. Find ich toll, denn als totaler Netjunkie macht mich sowas happy. Meine Smartphone-Apps sind übers Display des Infotainmentsystems abrufbar. YAY! Das heißt ich brauche kein Navi, weil ich Google Maps nutzen kann, und kann die BLN.FM App laufen lassen. Also coole Mucke vom eigenen Radiosender. Naja nicht wirklich eigenen, ich mach da nur mit :-)

SmartGate ermöglicht mir, bestimmte Fahrzeugdaten wie Verbrauch, durchschnittliche Geschwindigkeit, und anderes für jede Strecke abzubilden. Gerade in Berlin, wo viele Wege zum Ziel führen, kann das für den morgendlichen Weg zur Arbeit sinnvoll sein, um zu sehen, wo es am schnellsten geht.

Über den Skoda Car Configurator lässt sich das eigene Lieblingsmodell auswählen und noch einiges mehr. Das wäre schon mal die Farbkombi mit dem andersfarbigen Dach. Dazu dann noch Felgen, Innenausstattung und natürlich Motorisierung, sowie Service Pakete. Dort kann man auch gleich ein Probefahren vereinbaren.

31.10. UMLAUT Festival Berlin 2014

kollwitzstrasse-berlin

Ausland
Lychener Strasse 60, 10437 Berlin

Sonic Essence

Florian Bergmann – Komposition
Elma Riza – Projektion
SONIC ESSENCE – paysages façonnés
„sonic essence“ ist ein Projekt des Komponisten und Improvisators Florian Bergmann, in dem er sich seit 2011 mit dem klanglichen Wesen alltäglicher Gegenstände beschäftigt, die er sich in Form von Computersamples musikalisch verfügbar macht. Zusammen mit der französischen Künstlerin Elma Riza präsentiert er nun die intermediale Arbeit „paysages façonnés“, eine Komposition für Fotoprojektionen und Audiozuspielungen.
Die Oberflächen alltäglicher und wohlbekannter Objekte werden auf künstlerischem Wege abstrahiert und aus ihnen audiovisuelle Landschaften geformt. Es entstehen neue, ungewohnte Perspektiven, die uns dazu anregen, unsere eigene Wahrnehmung und unsere Gewohnheiten zu hinterfragen und neu zu interpretieren.

http://www.florian-bergmann.com/sonic-essence/

Chino Shuichi

Piano Solo
I PLAY THEREFORE I AM.
其三昧。名現一切色身。妙音菩薩。住是三昧中。能如是饒益。無量衆生。

The Still

Chris Abrahams – Piano
Steve Heather – Schlagzeug
Rico Repotente – Gitarre
Derek Shirley – Kontrabass
“What do Neil Young, Malcolm Young and Lester Young have in common? They all were huge fans of and heavily influenced by The Still.
Originally formed in 1964 in the deserts of Zuni Pueblo, New Mexico, The Still’s revolutionary minimalist style of reducing music to it’s purest until left with raw, palpable emotion brought them adoration far beyond cult status among the band’s fans and peers and led to pianist Glenn Gould’s famous and often repeated quote: “The Still is the essence of music”.
It is believed that the release of the The Still’s first album led to a substantial growth in world population.
In the last four decades the band was the inspiration of other musical milestones such as Whitesnake’s “In The Still Of The Night”, the Scorpions’ “Still loving You” as well as John Cage’s “4’33”.

31.10. One step ahead moving backwards @ LEAP

streetart-berlin-1

One step ahead moving backwards
31/10/2014 – 22/11/2014

participating artists:

Fabio Marco Pirovino
Adriana Ramić
Tiril Hasselknippe
Paolo Thorsen-Nagel
Brian Jungen & Duane Linklater
Luca Pozzi
Mariechen Danz & Genghis Khan Fabrication Co.
Andreas Greiner & Armin Keplinger
Tina Kohlmann
KAYA + Nomad / Kerstin Brätsch & Debo Eilers
João Onofre
Wolfgang Laib

based on a written conversation between
Elisa R. Linn, Lennart Wolff and Hicham Khalidi

curated by
Elisa R. Linn, Lennart Wolff

/

In collaboration with LEAP – Lab for Emerging Arts and Performance a non-profit interdisciplinary project for emerging, digital media arts and performance.

/

Opening Friday 31 October 2014 7 pm

Performance Friday 14 November 2014 7 pm
by Paolo Thorsen-Nagel

Closing Saturday 22 November 2014 8 pm
Mariechen Danz sings a song

LEAP
Leipziger Str 63

STATE OF TIME Experience Science Festival @ Alte Münze Berlin

state of time festival

Von 31. Oktober um 10:00 bis 2. November um 02:00

Alte Münze Berlin
Molkenmarkt 2, 10179 Berlin

Cars crash in slow motion, week-long vacations slip away in a flash. Our heart is broken, the next days feel like fifteen weeks, and suddenly we wonder: What, if anything, does time even measure? What exactly constitutes time?

STATE Experience Science Festival is a celebration of scientific ideas and creativity across disciplines. It brings together visionary people from different backgrounds for the purpose of exploration, collaboration and debate. On an annually changing topic, it creates a meeting ground for science, art and the public. The main theme of STATE 2014 is “Time”.

Program:
Exhibition, Talks, Forum, Performances, Science Interactives, Films, Workshops

Participants:
Imagine Science Films (USA) — Pfadfinderei (DE) — Julian Barbour (University of Oxford, UK) — The Constitute (DE) — John Kameel Farah (CA) — Nenad Popov (SRB) — Science Hack Day Berlin (DE) — John Connel (UK) — Art Laboratory Berlin (DE) — Luke Jones (UK) — Michael John Gorman (Science Gallery Dublin, IE) — Ken Murphy (USA) — Armin Keplinger (AT) — Michal Klincewicz (USA) — Martha Merrow (USA) — Alistair McClymont (UK) — Schall & Schnabel/ Diana Wehmeier (DE) — Phillip Rahlenbeck (DE)— schnellebuntebilder (DE) — Martin Sona (DE) — Luca Pozzi (IT) and many more.

Tickets
Day-Pass: 14 / 10 / 25 € (Reduced / Regular / Supporter)
Two-Day: 18 / 24 / 45 € (Reduced / Regular / Supporter)
Pre-sale: www.statefestival.org/tickets

Schedule:

//////////////////////// Ongoing (during opening hours)

EXHIBITION
Unix Time
Leap Seconds
Farewell, sweet Memories
Blink of an eye
|¦¦|
EYEsect
Pulse, Flow
A history of the Sky
Tides

SCIENCE INTERACTIVES
Time Bureau
STATE Experiment

//////////////////////// 31.10.2014

10:00 Doors open
17:00 – 17:30 Reception
23:00 Doors close

FORUM
11:00-13:00 Panel 1: When artists and scientists meet – artistic research, approaches and endeavours in the scientific worlds
13.45 – 14.30 Keynote Michael-John Gorman: Creative Collisions between Science and Art – The Science Gallery Story
14.45 – 16.45 Panel 2: Where Art and Science meet – on creating a Third Culture

WORKSHOPS
15:30 – 16:30 Time Out Timeline – See your Brain on Mindfulness Meditation (with Neurofeedback)
18:00 – 19:00 Time Out Timeline – See your Brain on Mindfulness Meditation (with Neurofeedback)

TALKS
18:00 – 18:45 Martha Merrow – The Daily Biological Clock: How Rhythms Shape our Lives
19:15 – 20:00 Frederike Kaltheuner – Manufacturing Now

FILMS
21:30 – 23:00 Into Eternity, 2009, DK, Director: Michael Madsen.

PERFORMANCE
20:15 – 21:15 John Kameel Farrah

//////////////////////// 1.11.2014

10:00 Doors open
20:00 – 02:00 Closing party
02:00 Doors close

WORKSHOPS
11:00 – 12:30 Three Seconds In Sound – a Sonic Meditation on the Present
13:30 – 17:00 Science Hack Day drop-in workshop: hacking time
13:30 – 17:00 Chindogu drop-in workshop: optimise your time with Design Thinking

TALKS
12:00 – 12.45 Kilu von Prince – A Cultural Perspective on Time: Time Encoded in the Languages of Vanuatu (working title)
13:30 – 14:15 tba – General physics of time
15:00 – 15:45 Julian Barbour – Time’s Arrow and the Big Bang
16:30 – 17:15 Michal Klincewicz – Thinking about and in time
18.00 – 18.45 Luke Jones – Alterations In The Perception of Time

PERFORMANCE/ CLUB
20:30 – 21:00 Schall&Schnabel/ Diana Wehmeier – PD628 Space Time
22:00 – 23:00 Constantijn Lange & Pfadfinderei (Audio-Visual Live-Act)
23:00 – 02:00 Vanda7

Etwas tun geht immer: Die Berliner Tiertafel e.V.

Tiere suchen sich ihre Halter nicht aus, und Armut sollte kein Grund sein, allein zu sein. In Berlin leben ca. 1,2 Mio. Haustiere: Hunde, Katzen, Hasen, Meerschweinchen, Vögel, Fische und viele mehr. Sie alle haben eins gemeinsam: Sie bereichern das Leben ihrer Besitzer. Leider geraten einige Tierhalter manchmal in eine finanzielle Notlage, wie z.B. Arbeitsunfähigkeit, Scheidung, Altersarmut. Es gibt immer wieder Menschen, die ihren geliebten Tieren dann nicht mehr die nötige Versorgung bieten können. Nicht selten landen diese Tiere dann im Tierheim oder schlimmer, sie werden ausgesetzt.

Dem möchte der Berliner Tiertafel e.V. entgegenwirken. Unser Verein sammelt Futter und Zubehör, um dieses an hilfebedürftige Tierhalter weiterzugeben.

Im 2-Wochen-Rhythmus, immer samstags, findet die Futterausgabe statt. Vorrausetzung für die Aufnahme ist es, dass das Tier nicht in einer schon bestehenden Notsituation angeschafft wurde.
Oftmals ist unsere Ausgabestelle auch Anlaufpunkt der Tierhalter, um sich zu treffen und ihre Nöte zu erzählen, oder manchmal auch einfach nur, um mal wieder ein nettes Gespräch zu führen, denn viele leben allein und gerade deswegen ist es wichtig, dass sie ihr geliebtes Haustier nicht abgeben müssen.

Möchten Ihr deren Arbeit unterstützen?

Alle 2 Wochen, immer am Donnerstag, können zwischen 18 und 20 Uhr Spenden in der Ausgabestelle abgegeben werden. Des Weiteren gibt es Sammelstellen, die Futterspenden annehmen.

Für die bequeme Spende von zuhause aus, gibt es einen Wunschzettel bei Amazon:

Berliner Tiertafel

info@berliner.tiertafel.org
Tel. 0162 / 136 22 35

Mörikestr. 15
12437 Berlin

Recht haben Im Recht sein Gerecht fühlen | Amy Waldmans “Der amerikanische Architekt”

der-amerikanische-architekt

Kommen wir zu Buch Nummer zwei. Buchbesprechung Nummer eins aus meiner Urlaubsliste findet Ihr übrigens hier. Nach “Der Circle” war Amy Waldmans “Der amerikanische Architekt” dran. Im Buch geht es um das Denkmal für den 11. September.

Im Buch soll eine Jury darüber entscheiden, welcher Entwurf der beste ist. Aber eigentlich wird uns anhand dieser Geschichte vor Augen geführt wie sich unsere Wahrnehmung, unsere Idee von Toleranz, und auch unsere Bereitschaft zur Einsicht seitdem geändert haben. Zu wieviel Kompromiss, zu welchem vorurteilsfreien Entgegenkommen sind wir noch bereit? Und es erhebt sich auch die Frage nach dem Recht haben und im Recht sein. Beides muss nicht immer problemlos einher gehen, spätetstens dann, wenn der Gefühlswelt verletzter Menschen nicht mehr nur mit purer Ratio beizukommen ist. Wenn Ethik und Moral keine klare Entscheidung mehr positionieren können, weil eine Mehrheit sich absichtlich davon distanziert, diese für diesen speziellen Fall gelten zu lassen. Wir haben aktuell das Problem mit der ISIS, die uns nach nine eleven schon wieder soweit gebracht hat, eine komplette Glaubensgemeinschaft in StellvertreterHaftung  zu nehmen. Facebook ist voll davon, dass wir keinen Bock mehr auf die Passivität der restlichen Muslime haben, die uns zuwenig das Maul aufmachen, und sich nicht davon distanzieren. Die Frage, die sich dabei aber stellt ist: Müssen sie das?

Lest dieses Buch!

30.10. Festival of Future Nows @ Neue Nationalgalerie

The Institut für Raumexperimente / Universität der Künste Berlin (Berlin University of the Arts) cordially invite you to the FESTIVAL OF FUTURE NOWS hosted by the Neue Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin Verein der Freunde der Nationalgalerie

30.10.2014, 20 – 22 h
31.10.2014, 10 – 22 h
01.11.2014, 10 – 22 h
FREE ENTRY

www.futurenows.net

The festival’s program of performances, sculptures, talks, and installations by 100 artists and contributors who have been part of the past five years of the Institut für Raumexperimente will be held in and around the exhibition “Sticks and Stones” by David Chipperfield, an intervention in dialogue with the architecture of Mies van der Rohe.

NEUE NATIONALGALERIE
Staatliche Museen zu Berlin
Postdamer Straße 50
10785 Berlin

Unterstützt von Einstein Stiftung Berlin, Fonds TURN der Kulturstiftung des Bundes, Jacqueline Diffring Foundation, Museum & Location GmbH, Studio Olafur Eliasson, Verein der Freunde der Nationalgalerie

D E S I G N E R S A L E 07. – 09.11. @ STATION – BERLIN

Zwei Mal im Jahr ermöglicht der DESIGNER SALE den Kleiderschrank mit bis zu
70% reduzierten Designerteilen auf die bevorstehende Saison vorzubereiten
und sich neu einzukleiden.

Vom 7. bis 9. November kommen Vertriebsagenturen, Designer und Einzelhändler
auf dem Gelände der STATION-Berlin zusammen, um auf mehr als 3.000 qm
Musterteile, Lagerware und 2nd Season Kollektionen zu stark reduzierten
Preisen zu verkaufen.

Brand-Highlights sind Top-Designer wie beispielsweise T by Alexander Wang,
Helmut Lang und Vera Wang. Für das internationale Flair sorgen Erfolgslabels
wie Iro, Levis, MSGM, MM6 Maison Martin Margiela, Odeur, Adidas Y-3 und
Becksöndergaard. Die Streetwear Brands unter anderem Wood Wood, A Question
Of, Ontour und Farah Vintage sowie Berliner Modestars wie Lala Berlin, Hien
Le, Michalsky, Malaikaraiss, Blame, C’est Tout, Kaviar Gauche und Issever
Bahri runden das Konzept des Designer Sale stilistisch ab.
Mit dem „Late-Night-Shopping“ am Freitagabend von 18 bis 22 Uhr wird die
Eröff nung des Shoppingparadieses mit Drinks und Live DJ Set gebührend gefeiert.
Optimale Verkehrsanbindung und ausreichend Parkmöglichkeiten erleichtern den
Weg zu den exklusiven Designerteilen und Einzelstücken. Wie immer dabei: ein
EC Automat direkt vor Ort!

F R E I TA G | 0 7 . 1 1 . 2 0 1 4 | 1 4 – 2 2 U H R *
S A M S TA G | 0 8 . 1 1 . 2 0 1 4 | 1 2 – 2 0 U H R
S O N N TA G | 0 9 . 1 1 . 2 0 1 4 | 1 2 – 1 8 U H R
* D J & D R I N K S 1 8 – 2 2 U H R

S TAT I O N – B E R L I N | L U C K E N WA L D E R S T R . 4 – 6 | 1 0 9 6 3 B E R L I N | www. d e s i g n e r – s a l e – b e r l i n . c o m

Designer Sale Invitation

Dave Eggers – Der Circle

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Während der fünf Tage meines Urlaubs hab ich ein paar Bücher gelesen. Eigentlich war für jeden Tag eins geplant, nun sind es doch nur vier geworden. Wir waren ja schließlich auch mal draußen. Buch Nummer eins ist von Dave Eggers und heißt “Der Circle” Ich hatte das Cover auch schon ein paarmal auf Facebook gesehen, aber nie drauf geachtet. Jedenfalls war es so gut, dass ich auf den Gedanken kam, darüber ein paar Worte zu verlieren.

Der Circle zeigt auf, wie es wäre, würden Google, Facebook, Microsoft, Amazon, Apple, und eBay nur noch eine Firma sein. Ein Konzern, den alle so sehr lieben wie Google, der seine MAs pampert ohne Ende, der nicht evil sein will, und doch letztlich durch seinen absoluten Transparenzgedanken die Welt in eine Dystopie a la Orwells “1984” stürzt. Das klingt vielleicht etwas dramatisch. Ich versuche es mal anders zu formulieren:

Stell Dir vor, deine Veganer Chefs würden Dich in einer öffentlich Plenumsdiskussion Stellung dazu beziehen lassen, warum du Dein Sperma von deiner heutigen morgendlichen Masturbation einfach in die Bio Leinen Tücher deiner Matratze hast fallen lassen, wo es zur Kontamination Deines, ansonsten rein nachhaltig recyclten, Firmenwohnheimzimmers beiträgt. Hier trifft Peinlichkleit auf Weltverbesserer Idiotie mit unterschwelliger Bedrohung deines intimsten Lebensraumes.

Dieses Buch ist auf alle Fälle sehr sehr sehr lesenswert, denn ich sehe nicht nur in der Entwicklung der privaten Ausforschung ein Riesenproblem #snowden #googlekontozwang #klarnamenzwang #tracking cookies, sondern auch in unserer Haltung gegenüber unserer Arbeit, in der wir mehr und mehr Dinge hinnehmen, die uns einfach nicht gut tun. Mich erinnert dieses Buch an die ganzen kauzigen Typen in Science Fiction Filmen, die immer zwanghaft gegensteuerten und die schöne neue Welt verteufelten. Man fand sie immer ganz witzig, aber letztlich belächelte man sie, waren sie doch Anachronismen einer längst vergangenen Zeit. Blöderweise ist mir das Grinsen nach diesem Buch vergangen.

Das Buch mahnt auch an, nicht soviel Zeit auf Facebook zu verplempern. Klar, es macht ja auch Spass, aber ebenso wie die angewachsene Flut an MP3s, die Essenz des Musik Genusses reduziert, verhindert das virtuelle Treffen der Freunde, die Zusammenkunft im echten Leben. Das ist aber nur die nebensächliche Problematik des Buches und uns eh allen vertraut. Gerade läuft auch eine Werbung im Fernsehen, die ganz gut dazu passt: Ein junges Mädchen hakt die Wunschliste seines Großvaters ab. Er erlebt virtuell mit, wie seine Enkelin für ihn einen Looping fliegt, vom 10Meter Turm hüpft und eine alte Flamme trifft. Das ist eine ganz nette Idee, doch unterm Strich hat der alte Mann letztlich nichts davon wirklich erlebt.

Das Katastrophen-Resilienz-Tagebuch: Aktion ” Ich packe meinen Notfallkoffer “

_AKTION PACKE DEINEN NOTFALLKOFFER

Der Klimawandel erhöht die Wahrscheinlichkeit für extreme Wetterereignisse, wie Stürme und Überschwemmungen. Aber auch Tsunamis, Vulkanausbrüche und Erdbeben lösen Katastrophen aus, die immer mehr Menschen auf der Welt betreffen und sich besonders auf das Leben in Entwicklungsländern heute und in der Zukunft auswirken werden.

Am Internationalen Tag der Katastrophenvorsorge (13 Oktober) zeigt Dir Katastrophen-Resilienz-Tagebuch, eine interaktiven Dokumentation in 11 Sprachen, spannende Beiträge über 42 Tage. Schau Dir an, wie Menschen am Golf von Bengalen Katastrophenszenarien durchspielen, von denen sie wissen, dass sie tatsächlich in nächster Zukunft eintreten können. Finde heraus, wie Rollenspiele entstehen, die Kinder und ihre Familien auf aktuelle Herausforderungen und zukünftige Notlagen weltweit vorbereiten. Erfahre, wie viel wir zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit in besonders katastrophenanfälligen Ländern investieren müssen. Prüfe Deine Erste-Hilfe-Kenntnisse oder entdecke, wie besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen unterschiedliche Krisensituationen bewältigen.
Jede Geschichte stellt uns Fragen zur globalisierten Welt, in der wir leben. Bewusstsein ist der erste und wichtigste Schritt, um Veränderung möglich zu machen.

Lerne das Katastrophen-Resilienz-Tagebuch kennen und teile dieses mit Deinen Freunden auf Facebook, Twitter oder Tumblr. Oder suche nach #myDRJ #Katastrophen #Resilienz.
Oder nimm ein Selfie mit dem Hastag #myDRJ auf und mache Deine Liste für “Ich packe meinen Notfallkoffer ein”. Poste das Bild und nominiere deine 3 Freunde einen Notfallkoffer zu packen.

10.10. Johan August Mehrens @ FUC

Johan August Mehrens ist vor allem ein Maler und Sammler. Bereits Ende der 80er Jahre kam er aus Schweden in das damalige West-Berlin, wo er noch heute wohnt und wirkt. Seit nunmehr rund 25 Jahren beobachtet, lebt und reflektiert er die Stadt und ihre unzähligen Facetten in seiner Arbeit. Er ist ein Sammler von Fragmenten urbaner Kultur. Unbeachtetes, Vergessenes, Weggeworfenes und Totgeglaubtes bringt der “alte Schwede” wieder zurück an die Oberfläche unserer Wahrnehmung. Im Windschatten des jährlich stattfindenden events namens KUNSTKREUZ hat sich Herr Johan August Mehrens angesagt und mischt die Bar mit einem dreitägigen Programm ein wenig auf….

Am Abend der glamourösen Vernissage werden uns erso.sieso mit einem [live.act] beehren.
::::::showtime: 22.10:::::::

The show must go on !

FUC Fragments of Urban Culture
Travestrasse 4, 10247 Berlin

10.10. SIX KEYS — SEXY KISS Exhibition@ Plateau @ The Greenhouse

SIX KEYS - SEXY KISS Exhibition

The SIX KEYS Studio invites to a group-exhibition, taking place at The Plateau of Greenhouse on the weekend 10/11/12 of october. Come to visit the opening on friday or feel free to ask for another time to see the exhibition that weekend. A great variety of Works will be on display. Paintings, photographs, prints, sculptures, installations, optical artworks and videos by:

Andreas Seibert
Nicolas Kramar
Lorenz Pasch
Pascal Folly
Hannes Müller-Stucki

Music by:
LIGHT SOUND DISCO
Benjamin Seibert
Ingo Stock
Jonathan Frank

Food, drinks, music, and a beautiful view will be provided. Bring everybody, because… everybody likes it!

opening hours:
Friday, 10 Oct. 2014, 17:00 – late
Saturday, 11 Oct. 2014, 12:00 – 00:00
Sunday, 12 Oct. 2014, 12:00 – open end

location:
Plateau @ The Greenhouse
Gottlieb-Dunkel Straße 43-44
12099 Berlin – Tempelhof

direction:
From S Hermannstrasse:
Take bus 277 to Marienfelde
get off at Saalburgstraße.

10.10. Kunstkreuz – nonkonforme phantasiewelten @ Lokdock Berlin

Lokdock Berlin

10. Oktober – 12. Oktober
Von 10. Oktober um 14:00 bis 12. Oktober um 22:00

Lokdock Berlin
Rüdersdorferstrasse 67-70, 10243 Berlin

Der Künstler Sebastian Herrling läd im Rahmen des durch den eingetragenen Verein Kulturring in Berlin organisierten Veranstaltung “Kunstkreuz” zu seiner Ausstellung “nonkonforme phantasiewelten”
Vielschichtige Farb- und Form-welten lassen sich durch unterschiedliche Ebenen vielseitig wahrnehmen und interpretieren. Verlieren sich sich in den Details oder lassen sie die Gesamtwerke auf die Sinne wirken, ein visuelles Erlebniss für Groß und Klein. Unter anderem werden Mischtechniken auf Leinwand und Karton gezeigt. Am Samstag wird der Künstler ,begleitet durch den Musiker und Pädagogen Christian Steinfurth, das Gehör mit verbale Mischtechniken erfreuen. Wir freuen uns auf ihren Besuch und wünschen ihnen viel Spass auf den weiteren Ausstellungen im Rahmen des “Kunstkreuz” weitere informationen erhalten sie direkt auf der Homepage des Kulturring in Berlin e.V.

4.10. Nicolas Puyjalon ‘Happy House’ I Solo Show @ L’Atelier-ksr

18:00 bis 5. Oktober um 21:00

L’Atelier-ksr
Grossbeerenstr 34, 10965 Berlin

Nicolas Puyjalon
‘Happy House’
4.October – 2. November 2014

Opening I Performance and Cocktail bar
Saturday 4. October, 7 – 9 pm (performance at 8 pm w.
Nicolas Puyjalon, ‘Das Kunstschwimmen – Frankreich’)

Event I Performances
Tuesday 7. October, 7 – 9 pm
(w. a performance by Nicolas Puyjalon ‘My Cantata’ and a performance by invited guest Zabo Chabiland ‘Sleeping Tour’ )

Event I Tea party
Saturday 18. October, 4 – 7 pm
Ma Pâtissière (Magali Rivière) and PiPi’NPee Records (Nicolas Puyjalon and Pauline Payen)

Finissage I Event TBA
Sunday 2. November, noon and on

‘This is the Happy House
We’re happy here in the Happy House
Oh it’s such fun
We’ve come to play in the Happy House
And waste a day in the Happy House (…)’

Siouxie and the Banshees, ‘Happy House’, (1980)

For his first solo show at L’Atelier-ksr, artist Nicolas Puyjalon has taken on the space, presenting his personal story by setting up a home within the gallery. In the ‘Happy House’, the artist reveals his influences and references, while bringing the tripartite aspect of his practice – visual, sound, and performance – together for the first time.
In this seemingly happy home, built of past and present works, memories resonate. The house is a space for action, formed on years of individual existences. Through a fictional narrative, Puyjalon reminds the viewer of the contemporary artist’s most essential challenges: the permeability of living space and working space. This flux is often due to personal economics, within a socio-political context which can be applied to a larger population—one that can also be considered a characteristic of modern society. Besides economic restraints, can’t the whole world now be accessed from my sofa?
At the same time, Puyjalon enjoys the lethargic atmosphere that speaks to ‘home’, a relaxing space where art can be created from life, a space to wander and wonder.

The ‘Happy House’ will be a playground for many re-enactments, recreating and subliming the everyday through the imaginary. Puyjalon and his invited guests will perform in the space throughout the month, allowing visitors to reassess the multiple amusements of everyday life.