Kategorie-Archiv: PAGES, PLUGINS & SEO
Wie bestimme ich, ob ein Blog geeignet dafür ist, Linkbuilding zu betreiben?
Blogs können über bezahlte Artikel bei Linklift, Populis, Ranksider oder Rankseller Geld verdienen. Unternehmen vergeben dazu Aufträge und legen die Parameter für diese Artikel fest. Der Blog soll natürlich ein echtes Projekt sein und kein Blog der nur zur Suchmaschinenoptimierung aufgesetzt wurde.
Mögliche Bedingungen sind:
1. keine SEO Seite, die nur zum Zwecke des Linkverkaufs besteht
2. mindestens 6 Monate alt
3. Dofollow-Link
4. Links bleiben dauerhaft gesetzt
5. mindestens Sistrix 0,01
6. mindestens PR 2
7. Bildintegration (Screenshots, etc.)
8. keine Freeblogs
9. keine Werbebeitragkennzeichnung
10. Unique Content
Gehen wir es mal durch:
1. keine SEO Seite, die nur zum Zwecke des Linkverkaufs besteht
Hier wird man am schnellsten im Finance/Versicherungsbreich fündig.
kreditohneschufaserioes.de
risikolebensversicherungen.com
sind solche Kandidaten, die wenig Chancen hätten, dass ich sie nach einem Link anfragen würde. By the way… sowas hab ich auch noch nie getan und habe es auch nicht vor. Umgekehrt schon eher :-)
Ein Blog sollte nicht wie verlassen ausehen. Es sollte eine gewisse Aktivität stattfinden, das ganze sollte aber auch nicht spammy wirken, oder aussehen als wäre es nur zum Linkverkauf da. Ein kurzes Überfliegen der Texte und ein Blick ins Impressum schaffen da oft schnell Klarheit. Und man sollte natürlich auch nachschauen, ob diese Blogs für meine Keywords bei Google ranken. Sicher kann man individuelle Blogs nicht mit herkömmlichen SEO-Metriken wie Backlinks, Google-Rank etc. bewerten. Bei Blogs geht es AUCH um Kommentare, Content, Lebendigkeit, Verhalten der Leser (z.B. beim Empfehlen oder Teilen).
2. mindestens 6 Monate alt
Das Alter einer Webseite ist in den meisten Fällen ein wichtiger Faktor. Trust baut man in der Regel nicht innerhalb weniger Monate auf, hier zählt das Vertrauen und Ansehen einer Seite über einen viel längeren Zeitraum.
3. Dofollow-Link
Denn nofollow weist Suchmaschinen an, diese sogenannten Rückverweise nicht zur Berechnung der Linkpopularität heranzuziehen.
4. Links bleiben dauerhaft gesetzt
muss ich das erläutern?
5. mindestens Sistrix 0,01
http://www.sichtbarkeitsindex.de
Wer keinen Sistrix Account hat, kann dieses Tool (von Sistrix) benutzen.
6. mindestens PR 2
Der PageRank-Algorithmus wurde von den Google Gründern entwickelt. Das PageRank Verfahren ist die Methode, mit der Google die Wichtigkeit einer Webseite bewertet.
Das Ranking wird von Google wie folgt benutzt:
Alle Seiten finden, die zum Suchbegriff passen
Ranking entsprechend den Seitenfaktoren, also dem Vorkommen des Suchbegriff in Seitentitel, Seitentext,…
Berücksichtigung des Ankertext der externen Seiten
Regulieren der Ergebnisse nach dem PageRank Verfahren
Die einfachste Möglichkeit bietet sicher das Firefox Plugin PageRank:
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/pagerank-for-firefox/
Der Page Rank jeder Webseite wird dann rechts obern eingeblendet.
7. Bildintegration (Screenshots, etc.)
Unterschiedlicher Content zu einem Thema wird belohnt. Also thematisch pasende Bilder und Videos einbinden und diese auch richtig mit Atrtributen versehen.
8. keine Freeblogs
Linkqualität von Freeblogs: Da man bei Freeblogs selbst für den Aufbau der Seite und die interne Verlinkung der Inhalte zuständig ist, lässt sich eigentlich keine pauschale Aussage zur Linkqualität treffen. Aber es gibt die Theroie… das Links von Freeblogs nicht so hochweertig sind. Einfach weil man sehr schnell und einfach 10 Freeblogs anlegen kann., um dann zu verlinken.
9. keine Werbebeitragkennzeichnung
Natürlich will das Unternehmen, das den Auftrag gibt nicht, dass oben drüber ganz groß “ADVERTORIAL” steht. Damit ist der Efekt weg, dass sich der Blogger aus eigenem Interesse für das Thema interessiert.
10. Unique Content
Nun ich muss hier wohl nicht extra den Begriff “Unique Content” erwähnen, oder oder oder?
Wie würde ich bewerten? Dazu nehme ich zwei Tools.
ACHTUNG: Dies ist ein Projekt von Rankseller, also einem Blog Vermarkter! Letztlich ist es eigentlich Klout für Blogs. Der Blogjoule soll ein Blog-Bewertungstool sein, das neben üblichen SEO-Werten auch Kritieren berücksichtigt wie
- Blogrhythmus
- Frequenz/Häufigkeit der Kommentare
- Soziale Indikatoren
- Artikelanzahl / -länge etc.
bewertet. Man kann auch den Gedanken einfach umdrehen. Wenn sich Blogs ihre Bewertungen abholen, dann sehen das ja die Rankseller Jungs und bei hohen Werten werden die einfach mal bei dem einen oder anderen Blog anfragen zwecks Kooperation.
Nummer zwei ist:
Mann kann sich anschauen:
Anzahl aller Backlinks auf die Domain
Anzahl aller Shares auf Twitter, Facebook, Google+
Lesbarkeit der Website
Für welche Keywords die Seite ranken kann
Nehme ich eine Page als Beispiel wie www.clubguideberlin.de und bestimme die Werte, kann ich so bei themenverwandten Seiten wie www.theclubmap.com ermitteln, wo diese steht und ob es sich lohnt dort einen Artikel mit Backlink zu schalten und auch zu welchenm Preis.
Webseiten Check: Beatguide.me
Bin die Tage auf eine neue Page gestoßen. Nach einer längeren Ladezeit ist die Seite da. Inzwischen habe ich genug Zeit Google zu durchforsten.
Facebook is klar…
Ahh hier auch Flattr:
Beatguide – Music Event Platform
“Music events are emotional – current event listings are not! For the last 1,5 years Beatguide helps clubbing enthusiasts for electronic music to find events their demand. User’s can filter or simply browser through upcoming music events and listen to artist tracks and sets. Its perfect to discover new artists and clubs. Beatguide’s base is located at the world’s capital for electronic music – Berlin, Germany. We’re busy expanding to other european metropolis.”
Die Page gibt es also bereits seit anderthalb Jahren. Hmm, wenn ich die Likes der FB Page der CLUB MAP nehme, aktuell sind es 211 und dagegen die 339 von Beatguide setze, sind die ganz klar vorn. Wenn ich allerdings bedenke, das die CLUB MAP seit Mitte November am Start ist, also gerade mal etwas über drei Monate, dann sieht das schon wieder ganz anders aus.
Die Seite ist ansonsten klar und übersichtlich gehalten. Oben gibt es ein Menü zur Auswahl:
All Costs | All venues |Genres
Der Eintrittspreis ist eine ganz witzige Idee für die Hartz4 Raver, aber nur 21 Locations stehen zur Auswahl, was nicht gerade viel ist bei Berlins Angebot. Der Menüpunkt “Genres” ist viel zu stark aufgesplittet, denn wer kann schon die prägnanten Unterschiede zwischen Deeep Tech House und Deep House auf Anhieb runter rasseln.
Hat man eine Party ausgewählt, wird einem neben dem Flyer, der ein Link zu Resident Advisor ist, die Location auf Google Maps gezeigt und die Soundcloud Profile der Artists des Line Ups. Hier ist dann auch der Mehrwert der Page zu finden, wobei andere Blogs, die über Partys in Berlin berichten, das ebenfalls machen, siehe BLN.FM.
Beim Runterscrollen wurde ich dann auch aufmerksam auf den “powered by soundcloud” Button. Oha! Daher weht der Wind. Durch den Blog, der die Partys mit den soundcloudprofilen der auftretenden Künstler verknüpft, wird so mehr Traffic für soundcloud generiert. Clevere Idee. Was dann aber weniger cool ist, wenn man das Beatguide.me Soundcloudprofil besucht, findet sich folgendes
Beatguide hasn’t shared any public sounds.
Follow Beatguide for live updates or posted sounds.
Nun ja… das ist dann weniger gut. Alles in allem hat die Page keinerlei Content und besteht nur aus Links:
Resident Advisor
Soundcloud
Google maps

