Kategorie-Archiv: BERLIN

Berlin ist schön: Kosmonaut, Rummelsbucht, Parks, about blank, Sonne und Graffitis

Start meiner Tour war Kanzowstraße am S-Bahnhof Prenzlauer Allee. Dann ab die ganze Storkower Staße hoch bis durch zur Eldenaer Straße…

ontai-eldenaer str berlin
.
.
.

Und weiter Richtung Lichtenberg mit kurzem Stopp in der Scheffelstraße bei der Villa Kuriosum

Villa  Kuriosum  2 Villa  Kuriosum
.
.
.

Dann durch den Stadtpark Lichtenberg…

stadtpark lichtenberg 3 stadtpark lichtenberg 2
stadtpark lichtenberg
.
.
.

und hinten beim Theater an der Parkaue wieder raus.

stadtpark lichtenberg 4
.
.
.

Dann über die Frankfurter Allee rein in die Gürtelstraße und kurz vorm Headquarter der Sleazels rein in den Wiesenweg.

wiesenweg berlin
.
.
.

Kurzer Abstecher rein in einen Feldweg und dieses häßliche Haus abgelichtet.

nähe wiesenweg berlin
.
.
.

Danach ab auf den Hof, wo auch der Kosmonaut Club beheimatet ist.

kosmonaut wiesenweg berlin
kosmonaut-wiesenweg-eingang
kosmonaut wiesenweg berlin 1
kosmonaut wiesenweg berlin 2
kosmonaut-wiesenweg-hof-3
kosmonaut-wiesenweg-hof-3-5
.
.
.

Ein Stück weiter dem Subland einen Besuch abgestattet…

subland berlin
subland berlin 1
subland berlin 2
subland berlin 3
subland berlin 5
.
.
.

Dann gings durch die diversen Nebenstraßen (mit der wohl höchsten Anzahl von Kfz Werkstätten Berlins) und unglaublich vielen Graffiti Murals erster Kajüte.

graffiti wiesenweg berlin 7
graffiti-Berlin-wiesenweg
graffiti-Berlin-wiesenweg-2
graffiti-Berlin-wiesenweg-3
graffiti-wiesenweg-berlin-6
.
.
.

Ich radelte dann Richtung Norden und machte kurz hier ein Bild von diesem Mural und dieser Ruine.

mural berlin
ruine berlin
.
.
.

Kurz an der Rummelsbucht vorbei…

rummelsbucht berlin 2
rummelsbucht berlin
.
.
.

Und ab Richtung Oberbaumbrücke. Zwischendurch kurz nen Lama und Kids im Pool beim Circus Magic fotografiert.

circus-magic-berlin
circus-magic-berlin-2
.
.
.

Auf dem Fluss dann noch ein paar von diesen typischen Berliner Nichtstuern erwischt, die natürlich mit Minimalteschnööö die Spree lang kurvten.

spreefloss-berlin
.
.
.

Wenn ich schon mal da war, konnte ich auch gleich nachschauen wie es so vorwärts geht mit dem Wilde Renate Ableger. Wie man sieht, wird fleißig am Else Club geschraubt.

else club berlin 4

else-club-berlin

else-club-berlin-2
.
.
.

Von da aus gings weiter, vorbei am Mutterschiff Wilde Renate zum :/about Blank. Ich frage mich, warum dieser Hinweis am Salon auf englisch ist. Werden doch die wenigsten Touristen ihre Hunde in die Renate mitschleppen. Hier haben wir doch eher einheimisches Problem, dass nach klarem Berlinerisch verlangt. Mein Vorschlag: Scheiße weg, sonst Fresse!

wilde-renate-berlin
.
.
.

Nun gut, dann endlich angekommen am ://about Blank. Da wars dann ziemlich chillig mit Kaffeee, Kuchen und seriöser Zeitungsauswahl.

about-blank-berlin
about-blank-berlin-2
about-blank-berlin-3
about-blank-berlin-5
.
.
.

Dann weiter Richtung Hauptstraße und auf dem Rummelsbucht Hof noch diese geile LKW Armada und das niedliche Boot vor die Linse bekommen.

rummelsbucht-hof-hauptstrasse-berlin
rummelsbucht-hof-hauptstrasse-berlin-2
.
.
.

Dann ein Bild vom Blankensteinpark geschossen und zuguterletzt einen Elefantenbezwinger im Hausburgpark. Das was… Fahrzeit mit Bike gut 3 Stunden.

Blankensteinpark
hausburgpark-berlin

Kunstkaserne Berlin

kunstkaserne berlin

In Adlershof tut sich etwas. Einer dieser Orte, an denen was neues wächstz, ist  die Kunstkaserne Berlin (KKB), in Johannisthal-Adlershof. In den Anfangstagen dieses Gebäudes vor 80 Jahren war die Wehrmacht zu Hause, später die Rote Armee, dann die Staatssicherheit. Später zog die Telekom ein.

Nun ist hier die “Kunstkaserne Berlin” zu Hause, gegründet von Juliana da Costa José. Das Mädel kommt aus München, und ist mal wieder ein deutliches Beispiel, was die oft geschmähten Zugezogenen in dieser Stadt bewegen.Am Rand des früheren Flugplatzes Johannisthal in Berlin-Adlershof bietet sie nun Künstlern Raum für ihre Ateliers. Mittlerweile sind über 80 internationale Künstler vor Ort, den kleine Ateliers sind schon für unter 150 Euro zu haben.

„In Berlin sind Ateliers Mangelware. Fast alle Angebote sind überteuert, befinden sich in ungeeigneten Räumen oder werden nicht an Berufsanfänger mit ungesichertem Einkommen vermietet. Wir haben unter anderem Maler, Grafiker, Bildhauer und Videokünstler unter unserem Dach.“ erzählt Juliana da Costa José, die unter anderem im Vorstand der deutschen Online-Enzyklopädie Wikipedia und Vizechefin des Wikipedia-Weltkongresses 2010 war.

Frontansicht_bearbeitet speisesaal 1_bearbeitet

Hausprojekt M29

Etwas versteckt und fernab von riesigen Baukränen, Living Bauhaus Immobilien an der East Side Gallery, Town Houses am Auswärtigen Amt, sowie Luxusbebauung auf jedem verdammten freien Fleckchen, hat das Hausprojekt M29 in der Malmöer Straße 29 einen ganz anderen Weg beschritten.

Es ein Neubauprojekt, aber keine Baugruppe. Und es werden keine Eigentumswohnungen gebaut, sondern ein dauerhaft kollektiv selbstverwaltetes Mietshaus. Eine durchschnittliche Monatsmiete von ca. 300 € soll nicht überschriten werden. Dazu kommen Zimmer für die Einzelnen und große Gemeinschaftsflächen sowie kollektive Nutzung also Gemeinschaftsküche, Projektfläche, und gemeinsame Bibliothek sowie Werkstatt. Ein Blockheizkraftwerk, sorgt zudem für eigene Energie. Auch wenn das ganze eher als öko und nicht als hip und cool rüberkommt, oder sogar an alte 68er Ideen erinnert, die längst begraben schienen, muss man sich doch vor Augen halten, wie denn die Alternative aussieht, sofern es sie denn überhaupt gibt. Bei der gegenwärtigen Wohnraum Situation in Berlin ist M29 ein Modell, das hoffentlich Schule macht.

http://hausprojekt-m29.org

IMG_0406 IMG_0407 IMG_0408

FIT – Freie Internationale Tankstelle

Die meisten dürften die FIT, die  Freie Internationale Tankstelle in der Schwedter Straße kennen. Immer wieder prangt, zwischen kurzen Abständen in denen die Tankstelle in schlichtem Weiß daher kommt, das ganze Gebäude in angemalter Pracht unterschiedlichster Art. Mal von Pictoplasma gebrandet, dann wie eine Graffiti Wall, oder aktuell in leuchtenden Farben vom KLUB7 ARTCOLLECTIVE , die zum Beispiel auch dieses Mural in der Reichenberger Straße 126 geschaffen haben.

klub7_mural

Die denkmalgeschützte Tankstelle ist 1926 gebaut worden und war bis 1986 in Betrieb. Jetzt dient das Gebäude als kreative Tankstelle, als Schnittpunkt für Künstler und Menschen, die gute Ideen haben. Der Künstler Dida Zende begann von hier aus seine weltweite Vision eines Open-Source-Community Kunstwerks. Das Konzept der FIT ist auch schon in andere Städte wie Vancouver, Kopenhagen oder Miami exportiert worden.

Dida führt aus: „Die Leute in der Nachbarschaft sind eingeladen, hier selbsttätig was zu machen, sofern es in irgendeiner Form mit Kreativität zu tun hat. Wir betreiben die FIT als Kunstwerk.“

So finden hier seit 2003 verschiedene Veranstaltungen statt – Ausstellungen, Live-Musik, Filmfestivals oder 3D-Kino. Da das FIT eine gemeinnützige Organisation ist, kosten kreative Events keine Miete. Für private Feiern kann die Location gemietet werden.

FIT – Freie Internationale Tankstelle
Schwedter Str. 262
10119 Berlin (Mitte)

FIT Tankstelle-IMG_0415

FIT Tankstelle-IMG_0416

FIT Tankstelle-IMG_0421

FIT Tankstelle-IMG_0422

FIT Tankstelle-IMG_0423