1&1 Homepage… ach lieber nüsch

Immer wieder, wenn ich die Werbung für den 1&1 Homepage Baukasten sehe, sträubt sich in mir alles. Mal abgesehen davon, dass mit WordPress und Blogspot zwei gute Syssteme am Markt sind, mit denen jeder auch ohne CSS und HTML Kentnisse was durchaus ansprechendes zaubern kann, ist ein kostenpflichtiges CMS einfach nur noch bääärrks (Sorry, da fehlt mir grad der Fachtermini…)
Btw… Nehmt WordPress, da gibt es weitaus mehr Möglichkeiten und ihr seid fast unlimitiert, in dem was ihr machen möchtet. Bei 1&1 sieht das ganz anders aus.

Die individuelle Konfigurierbarkeit der 1&1 DIY Homepage ist nämlich sehr wohl limitiert.

Suchmaschinenoptimierung.de listet mal die wichtigsten auf:

Lade-Geschwindigkeit: ist ein wichtiger Google-Rankingfaktor; 1&1-Seiten laden relativ langsam und das Tempo kann auch KAUM positiv beeinflusst werden
robots.txt-Datei kann NICHT individuell eingerichtet werden
Meta-Daten: Canonical, noindex und/oder nofollow Tags sind NICHT möglich
Seiten-Titel kann NICHT unabhängig von der URL definiert werden
Site-Map kann nicht individuell konfiguriert werden
301-Weiterleitungen können NICHT individuell eingerichtet werden
Kommentar-Links: können NICHT von nofollow- auf follow-Anweisung für Google & Co. gestellt werden
Feed-Abonnement: kann NICHT eingerichtet werden

Was für Dramen sich anbahnen, wenn man mit seiner Homepage plus allen erstellten Inhalten auf einen anderen Server umziehen will, vermag ich mir gar nicht auszumalen.

LIKE YOUR PINS BABY

Bryan Ferry – Alphaville – Leo Zero Mix – Lulu Rouge Edit

Dima & Mira – Miru Mira (Nu& Mira think about you remix)

TODD TERJE – Inspector Norse (radio edit)

Maceo Plex – Your Style – Mara Jane Coles Remix – Lulu Rouge Edit

RedDub – 3 In A Bottle – Original Mix

Franck Roger – Bring It Back (Maya Jane Coles Remix)

Hot Chip – Over and Over (Solid Groove Remix)

Nina Sky – Day Dreaming (Eli Escobar Remix)

Theophilus London – Last Name London (Brodinski Remix)

Ein Taxifahrer aus NYC schrieb…

Als ich an der gewünschten Adresse ankam, hupte ich. Nachdem ich ein paar Minuten gewartet hatte, hupte ich nochmal. Dies war die letzte Fahrt meiner Schicht, deswegen überlegte ich mir einfach weg zu fahren, aber stattdessen parkte ich das Auto und ging zur Tür und klopfte… “Moment”, antwortete eine brüchige, ältere Stimme. Ich konnte hören, wie etwas über den Boden geschliffen wurde.

Nach einer langen Pause öffnete sich die Tür. Eine kleine Frau in ihren 90ern stand mir gegenüber. Sie trug ein bedrucktes Kleid und einen Hut mit einem Schleier, der aussah als stamme er aus einem Film aus der 40ern.

Neben ihr war ein kleiner Koffer. Die Wohnung sah aus als wenn dort niemand seit Jahren wohnen würde. Alle Möbel waren mit Laken bedeckt.

Es gab keine Uhren an den Wänden, kein Schnickschnack oder Utensilien auf den Schränken. In der Ecke war ein Karton, der gefüllt mit Fotos und Glasdekoration war.

“Würden sie meine Tasche zum Auto tragen?” fragte sie. Ich nahm ihren Koffer mit zum Taxi und drehe um, um der Frau zu helfen.

Sie nahm mich beim Arm und wir gingen langsam den Bordstein entlang.

Sie hörte nicht auf sich bei mir für meine Freundlichkeit zu bedanken. “Das ist doch selbstverständlich”, sagte ich ihr. “Ich versuche nur meine Fahrgäste so zu behandeln, wie ich möchte, dass meine Mutter behandelt wird.”

“Oh, Sie sind so ein guter Junge”, sagte sie. Als wir beim Taxi ankamen, gab sie mir die Adresse und fragte: “Können wir durch die Innenstadt fahren?”

“Das ist aber nicht der kürzeste Weg”, antwortete ich rasch.

Ich guckte in den Rückspiegel. Ihre Augen glänzten. “Ich habe keine Familie mehr”, mit einer sanften Stimme sprach sie weiter. “Der Arzt sagt, dass ich nicht mehr lange habe …” Leise führte ich meine Hand zum Zähler und schaltete ihn aus.

“Welche Strecke möchten Sie fahren?”, fragte ich.

Für die nächsten zwei Stunden fuhren wir durch die Stadt. Sie zeigt mir das Gebäude, wo sie mal als Aufzugsführerin gearbeitet hat.

Wir fuhren durch die Nachbarschaft, in der sie und ihr Mann lebten als sie frisch verheiratet waren. Sie ließ mich vor einem Möbelgeschäft anhalten, welches früher mal ein Tanzsaal war zu dem sie tanzen ging als sie eine junge Frau war.

Manchmal, als wir an bestimmten Gebäuden oder sogar Straßenecken vorbeifuhren, fragte sie mich langsamer zu fahren. Sie saß nur da und starrte in die Dunkelheit und sagte nichts.

Als die ersten Sonnenstrahlen zu sehen waren, sagt sie plötzlich: “Ich bin müde. Lassen sie uns jetzt fahren.”
In Stille gehüllt führen wir zu der Adresse, die sie mir gegeben hatte. Es war ein flaches Gebäude, wie eine kleine Kuranstalt mit einer kleinen Einfahrt umrahmt von Säulen.

Zwei Pfleger kamen zum Taxi, sowie wir anhielten. Sie waren besorgt und achteten auf jede ihrer Bewegungen.
Sie mussten sie erwartet haben.

Ich öffnete den Kofferraum und trug ihren kleinen Koffer zur Tür. Die Frau wurde schon in einen Rollstuhl gesetzt.

“Wie viel bekommen Sie von mir?”, fragt sie als sie in ihre Handtasche griff.

“Nichts”, antwortete ich.

“Sie brauchen doch einen Lebensunterhalt”, sagte sie.

“Es gibt andere Fahrgäste”, entgegnete ich.

Fast ohne darüber nachzudenken, beugte ich mich hinunter und umarmte sie. Sie hielt mich fest.

“Sie haben einer alten Frau einen kleinen Moment des Glücks gegeben,” sagte sie. “Dankeschön.”

Ich drückte ihre Hand und ging in die Morgendämmerung… Hinter mir schloss sich eine Tür. Es war das Geräusch eines sich schließenden Lebens…

Ich holte während dieser Schicht keine weiteren Fahrgäste ab. Ich für ziellos in der Gegend rum. Für den Rest des Tages konnte ich kaum sprechen. Was wäre, wenn diese Frau einen unfreundlichen oder ungeduldigen Fahrer, der nur auf das Ende seiner Schicht wartet, erwischt hätte? Was wäre, wenn ich nicht zur Tür gegangen wäre oder nur einmal gehupt hätte und dann weggefahren wäre?

Auf einen kurzen Rückblick denke ich nicht, dass ich nie etwas Wichtigeres in meinem Leben getan habe.

Warum die menschliche Rasse aussterben wird.

Es ist eine schlichte Beobachtung, die diese Aussage stützt. Vor allem im Bezug auf Fortbewegungsmittel offenbart die Menschheit eine geradezu vernichtende Dummheit und Sturheit.

Da zum Beispiel ist der Autofahrer, der in die Tiefgarage will. Leider lädt gerade ein Taxi eine schwangere Frau ein und blockiert halb die Zufahrt. Der Mann postiert sich stur mit seinem Jeep direkt vor der Stoßstange des Taxis und wartet grimmig. Das Taxi hat keine  Möglichkeit nach vorn zu manövrieren und versucht nach kurzem Zurücksetzen das Lenkrad weit einzuschlagen, um doch noch vorbei zu kommen. Der Jeep fährt daraufhin noch ein Stück weiter vor und verkürzt den Winkel weiter. Nur Geschreie meinerseits über Ignoranz und Sturheit kann den Jeep Fahrer endlich dazu bewegen, ein Stück nach hinten zu fahren, damit das Taxi endlich vorbei kann. Das er dabei kein einziges Mal zum Taxifahrer oder in meine Richtung schaut, ist wirklich beängstigend. Diese Art Mensch hat frühe kliene Kinder zum Galgen verurteilt, weil die auf dem Markt einen Apfel geklaut hatten.


In der U-Bahn ist es genauso. Man will aussteigen und direkt vor der sich öffennden Tür steht ein Mensch mit gesenktem Kopf, der sich aber nicht zu dematerialisieren vermag, um einfach durch dich durchzuschweben. Was geht in diesem, zu Boden blickenden, Kopf nur vor? Hatte er vor solange an diesem Fleck zu verharren, bis sich mal eine U-Bahn Tür öffnet, aus der grad niemand aussteigen will? Ich weiß es nicht, aber ich glaube, diese Sorte Mensch gehört auch zu den Helden, die die großen orangefarbenen Schilder “Türstörung” ignorieren und trotzdem den Knopf drücken.

Dont be a Hipster Guide to Hannover

1. Wenn der ICE weiterfährt, steig lieber in Hamburg aus

2. Falls du doch dort aussteigst, die Expo ist leider schon vorbei

3. Nein, die Cebit ist nicht ganzjährig, fahr also wieder weg

4. Ja, die Leute schauen immer so griesgrämig, vielleicht kommt bald der nächste ICE zurück

5. Besuch das größte Schützenfest der Welt, vielleicht kannst du dort ne Waffe klauen, und dir damit am Bahnschalter ein Ticket rauben

6. Annemarie Warnkross kommt aus dieser Stadt, nimm die Waffe, tu das nötige und verlass die Stadt

7. Hau mal auf den Putz im Steintorviertel, die Zuhälter und Dealer hauen bestimmt gern zurück (Und verbrennen dein Ticket)

8. Falls du noch kein passendes Shirt hast, hier ein Harald Schmidt Zitat: Hannover ist zwar nicht der Arsch der Welt, aber von da aus kann man ihn ganz gut sehen

Berlin 2012: Gentrifizierung volle Fahrt voraus.

Nun ja seit 5 Monaten ist es 2012. Es sieht nicht so aus, als würde die Welt untergehen. Eher Europa. Berlin erneuert sich ständig und keinen macht das wirklich glücklich. Genrtifizierung wird sicher auch dieses Jahr das Hasswort Nummer eins.

Sogar die Stadtmagazine fragen bereits auf ihren Covern, an wenn Berlin wohl verkauft werden wird. (Wobei die sich eher um ihre Onlineplattformen kümmern sollten, um nicht insolvent dem Zeitgeist hinterher winken zu müssen). Das Volk braucht Raum, das alte Thema eines durchgeknallten kleinen Österreichers wird mehr und mehr zur bitteren Wahrheit für alle, die verzweifelt im Innenstadtbereich eine Wohnung suchen, ohne dafür den signifikanten Teil des Moantslohns verballern zu wollen. Wowereit ist eigentlich Gift für diese Stadt, es hat nur keiner bemerkt, weil der Mann ja immer so nett lächelt… mit dem Sektglas in der Hand. Demnächst werden durch die Stadt übrigens vier gesellschaftliche Symbole verkauft, Rathäuser in bester Lage.

Wenn man sowas hört, kann man sich sicher sein, dass da keine Hilfe gegenüber Immobilien Investoren zu erwarten ist.

Warum ist das eigentlich so?

Die Geschäftsführerin der Mieterberatung Prenzlauer Berg, Sylvia Hoehne-Killewald, sagt: „Leider gibt es seit 2006 keine Mietobergrenzen mehr und somit auch kein Instrument mehr für den individuellen Schutz der Mieter.“ Das Gleimviertel zum Beispiel gilt als Erhaltungsgebiet. „Ziel ist es, die Bevölkerungsstruktur zu erhalten. Das bedeutet aber nicht den Schutz des einzelnen Mieters“, sagt Hoehne-Killewald.

Das heißt unterm Strich, irgendwann muss ich raus aus dem Prenzlauer Berg, weil es einfach zu teuer wird und damit genau aus dem Kiez weg, für dessen Atmosphäre ich meine Stadt liebe.
Ach so ja, die Eröffnung des Flughafens verzögert sich. Hat das irgendjemand wirklich gewundert?