Archiv für den Tag: 10. Juli 2012

MacBook Pro – Zeit für den Umstieg?

Es ist der ewige Kampf…

Mac gegen Windows, Cool ggen langweilig, Style gegen Nerd.

Ich kenne es von Facebook nur zu gut, bei einem Post ging es nur um einen schnöden Aufkleber, und doch brach ein wahrer Flame War los. Würden Mac User und PC Nutzer auf einer einsamen Insel landen, es könnte glatt zu einem gewalttätigen Konflikt ausarten, dass den “Herr der Fliegen” in den Schatten stellen würde.

Ich arbeite in einer ziemlich großen Internet Firma. Notebooks sind hier neben Blackberrys das Arbeitsgerät schlechthin. Nachdem einiges durchprobiert wurde, landeten die Leute, die nicht als Ausweichmöglichkeit noch einen stationären PC unterm Schreibtisch hatten, letzten Endes alle bei Apples schickem MacBook Pro. Was man den Dingern zugute halten kann: Sie laufen tagelang absturzfrei, ohne dass man sie ausschalten müsste. Andere Laptops machten da dann schon mal schlapp. Golem.de findets jedenfalls auch scharf.

Bei DJ´s ist es das gleiche in grün. Zwar kann man auf windowsbasierten Notebooks unendlich viel rumbasteln, in der Systemsteuerung rumspielen und bei Apple geht da NICHTS…. aber meistens muss man das auch nicht. Die, teilweise gefühlt aus der Zeit der Dampfmaschinen stammenden, Apple Books laufen und laufen und laufen. Kein Wunder, dass sich da eine, fast sektiererisch anmutetnde, Fan Gemeinde gebildet hat.

Das MacBook Pro selbst ist 1,8 cm dünn und 2,02 kg schwer bzw. leicht. Blickfang, sowohl von vorn als auch von der Seite, dürfte das unglaublich dünne Retina Display sein, das man ja schon vom iphone kennt. Und es läuft mal eben 7 Stunden. Also ideal für die ganze Projekt Sippschaft in den St. Oberholzes und 103 Bars in Berlin Mitte. Ich persönlich finde, unbeeindruckt vom Hype, vor allem das cool: Ein Kühlsystem, das an drei Seiten des MacBook Pro Luft ansaugt.

Bei all meinen Acer, Asus, Lenovo usw. Notebooks war nämlich die CPU Temperatur beim Auflegen im Club immer problematisch. Meckern könnte ich allenfalls darüber, dass die Geräte in Sachen Reparierbarkeit und Nachhaltigkeit eher suboptimal konstruiert sind. Geht ein Bauteil kaputt, muss oft das ganze Gerät ausgetauscht werden, erklären etwa die Mac-Experten von “iFixit”. Nur das tun sie ja eh nicht. Kaputt gehen. Und daran werden wohl alle anderen Hersteller noch ne Weile zu kauen haben: Funktionalität gepaart mit schickem Design. Meistens hakts ja bei den anderen immer an einem.